Strahlend blauer Himmel, perfekte Schneeverhältnisse und ein Festivalgelände, das den Berg zum Beben brachte: Das Mountain Beats Festival ist am Wochenende erfolgreich über die Bühne gegangen – ohne größere Zwischenfälle, dafür mit viel Stimmung, starker Musik und auffallend vielen Gästen aus Ulm, Heidenheim, Ravensburg und dem gesamten süddeutschen Raum.
Musik: Big Tim wird Publikumsliebling
Headliner TREAM lieferte einen ordentlichen Auftritt ab. Zum klaren Publikumsliebling avancierte nach Aussagen vieler Besucher jedoch Big Tim. Seine Show sorgte für durchgehende Energie auf dem Gelände. Auch alle weiteren DJs überzeugten mit konstant hoher Qualität. Besonders positiv fielen die Zwischen-DJs auf, die Pausen clever überbrückten und die Stimmung den ganzen Tag über hochhielten.
Organisation & Gelände: Gut gefüllt, aber flüssig
Auf den Pisten war spürbar viel Betrieb, längere Wartezeiten blieben jedoch aus – nirgendwo stand man länger als rund sieben Minuten. Die Bühne präsentierte sich modern, hochwertig und sehr ansprechend ins alpine Umfeld eingebettet.
Kritik gab es punktuell bei der Anzahl der Toiletten, hier kam es zeitweise zu längeren Schlangen. Auch beim Essen war Geduld gefragt. Deutlich entspannter lief es an der Außenbar, wo Getränke zügig ausgegeben wurden.
Publikum: Von der Donauregion bis ins Allgäu
Auffällig war, wie weit die Anreise vieler Gäste war. Egal ob in der Gondel oder mitten im Festivalgeschehen – immer wieder traf man Menschen aus Ulm, Heidenheim, Ravensburg oder dem weiteren Umland. Mountain Beats entwickelte sich damit ganz automatisch zu einem Treffpunkt für Feiernde aus dem gesamten süddeutschen Raum.
Finale & Afterparty: Reibungsloser Abschluss
Auch beim Verlassen des Festivalgeländes lief alles ruhig und geordnet. An der Talstation sorgten die After-DJs nochmals für ordentlich Stimmung. Essens- und Getränkestände waren dort ebenfalls sehr gut besucht – ein stimmiger Abschluss eines intensiven Festivaltages.
Fazit
Mountain Beats 2026 überzeugt mit starkem Line-up, sehr guter Organisation auf den Pisten, bester Stimmung und Kaiserwetter. Kleine Schwächen bei der Infrastruktur ändern nichts am Gesamtbild: ein rundes, erfolgreiches Festival mit großer Strahlkraft weit über das Montafon hinaus.