Spatenstich für neue Kita Auweg in Günzburg

Meilenstein

Im Auweg-Quartier in Günzburg ist der Startschuss für die neue Kindertagesstätte gefallen. OB Jauernig betonte beim Spatenstich die Bedeutung frühkindlicher Bildung.

Ein weiterer Meilenstein für das Auweg-Quartier in Günzburg: Mit dem offiziellen Spatenstich wurde jetzt der Startschuss für die neue Kindertagesstätte „Kita Auweg“ gegeben. Während die benachbarten Mehrfamilienhäuser mit über 100 geförderten Wohnungen bereits Konturen annehmen und im nächsten Jahr bezogen werden sollen, entsteht wenige Meter entfernt ein wichtiger Baustein für Familien: eine moderne Kita.

15 Krippen- und 75 Kindergartenplätze

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig betonte die gesellschaftliche Bedeutung frühkindlicher Bildung: „Unsere Kinder sind unser höchstes Gut. Wir tun alles dafür, ihnen eine gute Betreuung und Versorgung zu bieten.“ Günzburg wachse stetig und sei ein attraktiver Standort für Familien und Unternehmen. Im neuen Quartier sollen einmal bis zu 1.000 Menschen leben, darunter viele Familien mit kleinen Kindern, die künftig von der neuen Kita profitieren werden.

Die zweigeschossige Einrichtung bietet 15 Krippen- und 75 Kindergartenplätze. Geplant sind großzügige Gruppenräume, ein Speisesaal mit Küche, ein Mehrzweckraum sowie Sanitär- und Personalräume. Mittelpunkt des 1.200 Quadratmeter großen Gebäudes ist eine 130 Quadratmeter große zentrale Halle mit Oberlicht und Treppe, die zugleich als dreidimensionale Spielmöglichkeit dient. Im Außenbereich entstehen ein geschützter Spielbereich, Parkplätze für Angestellte und Kurzzeitparkplätze für Eltern.

Neben der Kita wird das Gebäude auch ein Quartierszentrum beherbergen, mit Raum für soziale Angebote und die Möglichkeit, temporär für die Landesgartenschau 2029 genutzt zu werden. Später kann der Raum bei Bedarf in eine weitere Krippengruppe umgebaut werden.

Gebäude in Holzbauweise

Das Gebäude in Holzbauweise erhält ein begrüntes Dach und eine Photovoltaikanlage, sichtbar auch für Kinder, die so einen Eindruck von nachhaltiger Architektur gewinnen. „Hier werden 255 Tonnen Holz verbaut – das bindet Hunderte Tonnen CO₂“, erklärt Architekt Matthias Siegert. Die Kita entspricht dem Passivhaus-Standard und ist an das Fernwärmenetz der Stadtwerke angeschlossen, das Energie aus gereinigtem Abwasser nutzt.

Die Bauzeit beträgt rund 18 Monate, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant. Die Kosten belaufen sich auf etwas mehr als 6 Millionen Euro, ein Teil davon wird vom Investor der benachbarten Wohnbebauung über die soziale Bodenordnung übernommen.

Beim Spatenstich zeigten sich alle Beteiligten sichtlich erfreut: Die Kita Auweg ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers.

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