Der SSV Ulm 1846 Fussball ist am Samstag beim FC-Astoria Walldorf zu Gast. Nach dem späten 2:2 gegen Fulda fordert Trainer Daniel Jungwirth, dass seine Mannschaft die Energie aus dem Training endlich über die gesamten 90 Minuten zeigt.
Anpfiff im Dietmar-Hopp-Sportpark ist am Samstag um 14 Uhr. Der SSV reist mit einem Punkt aus den ersten drei Spielen nach Walldorf. Zuletzt hatten die Spatzen den ersten Saisonsieg bereits vor Augen: Gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz brachte Steffen Meuer seine Mannschaft mit zwei Treffern mit 2:1 in Führung. In der fünften Minute der Nachspielzeit kassierten die Spatzen jedoch noch den Ausgleich.
Die Enttäuschung sei direkt nach dem Spiel groß gewesen.
Die Stimmung war natürlich erst mal geknickt. Unmittelbar nach dem Spiel waren die Köpfe nach unten, weil man dem ersten Sieg so nahe war.
Das sagt Trainer Daniel Jungwirth. Die Mannschaft habe sich aber schnell wieder auf die nächste Aufgabe konzentriert.
Mit der Trainingswoche zeigt sich der Trainer der Spatzen zufrieden. Jetzt müsse sein Team diese Leistung auch im Spiel abrufen.
Die Energie unter der Woche ist sehr gut. Da spielen die Jungs voller Selbstvertrauen, trauen sich Dinge und pushen sich gegenseitig. Wir müssen das wirklich auch mal über die 90 Minuten auf den Platz bekommen.
Vor allem zwischen der ersten und der zweiten Halbzeit gegen Fulda habe es einen deutlichen Unterschied gegeben. Zweikampfführung, Passspiel und Auftreten seien nach der Pause wesentlich besser gewesen. An diese Leistungssteigerung wollen die Spatzen in Walldorf anknüpfen.
Mit dem FC-Astoria Walldorf wartet ein erfahrener Gegner. Der Verein spielt bereits seine 13. Saison in Folge in der Regionalliga Südwest. Auch im Kader setzt Walldorf auf Kontinuität: Die Spieler stehen durchschnittlich seit knapp drei Jahren beim FCA unter Vertrag. Tim Fahrenholz trägt das Walldorfer Trikot sogar schon seit mehr als acht Jahren.
Der Saisonstart verlief für die Gastgeber durchwachsen. Auf eine Niederlage bei Kickers Offenbach folgte ein Unentschieden gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Anschließend verlor Walldorf beim FSV Frankfurt. Unter der Woche gewann der FCA im badischen Verbandspokal mit 7:2 beim Landesligisten TSV Mudau und zog ins Viertelfinale ein.
Jungwirth warnt davor, Walldorf zu unterschätzen:
Wir wissen, dass auch dieser Gegner wirklich ein guter Gegner ist. Eine Mannschaft, die extrem gut Fußball spielt und eine ähnliche Spielanlage hat wie wir.
Die Liga sei sehr eng. Deshalb werde die Partie für die Spatzen „kein Geschenk“.