Ab heute, Montag, 3. August, müssen Autofahrer in Baden-Württemberg verstärkt mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Die sogenannte Speedweek läuft bis Sonntag, 9. August. Bayern nimmt an der Aktion diesmal nicht offiziell teil.
Für die Region heißt das: Rund um Ulm, Biberach und im Alb-Donau-Kreis sind zusätzliche Kontrollen möglich. In Neu-Ulm, Günzburg und den anderen bayerischen Teilen des Sendegebiets gibt es keine offizielle Speedweek. Reguläre Tempokontrollen kann es dort trotzdem geben.
Im August gibt es keinen einzelnen großen Blitzertag. Die Polizei verteilt die Kontrollen über die gesamte Woche. Besonders im Blick stehen Unfallschwerpunkte sowie sensible Bereiche rund um Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Baustellen.
Nach Angaben des ADAC beteiligen sich 13 Bundesländer: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Nicht offiziell dabei sind Bayern, Sachsen und das Saarland.
Die Speedweek ist Teil einer europaweit abgestimmten Aktion des Polizeinetzwerks ROADPOL. Ziel ist es, zu schnelles Fahren stärker ins Bewusstsein zu rücken und schwere Verkehrsunfälle zu verhindern.