Nach Felssturz: Sperrung des A8 Alb-Abstiegs wird aufgehoben

Entwarnung für A8

Gute Nachrichten von der A8. Ein Ende der Staus rund um den Alb-Abstieg ist in Sicht. Die Vollsperrung wegen möglicher Felsstürze zwischen Merklingen und Mühlhausen wird Freitagnachmittag wieder aufgehoben.

Wie die zuständige Autobahn GmbH mitteilt, würden alle beteiligten Firmen mit Hochdruck daran arbeiten, die Strecke für den am Wochenende erwarteten Oster-Rück-Reise-Verkehr freizukriegen. Die A8 wird zwischen 15:00 und 15:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben! Der Strecken-Abschnitt war Dienstagmittag gesperrt worden, nachdem sich ein tonnenschwerer Felsbrocken gelöst hatte und in die Tiefe gestürzt war. Seitdem arbeiten die Experten an dem betroffenen Teilabschnitt der A8 um den Hang zu sichern und einen weiteren Felssturz zu vermeiden.

--> Ein Video der Sicherungsarbeiten und von den herabfallenden Felsen können Sie sich hier ansehen.

Weiterer Felssturz wäre möglich gewesen

Die Folge war ein Verkehrs-Chaos mit kilometerlangen Staus bei der Ausleitung der A8. "Wir fühlen mit den Anliegergemeinden, die in diesen Tagen unter dem enormen Ausweichverkehr zu leiden haben. Daher wurden sofort Experten von anderen Baustellen abgezogen, um die Sicherheits-Arbeiten einzuleiten und die Autobahn so schnell wie möglich wieder freigeben zu können“, so Christine Baur-Fewson, Niederlassungsdirektorin der Autobahn GmbH Südwest. „Gleichzeitig wurde uns hier noch einmal sehr bewusst vor Augen geführt, wie wichtig die Kontrollfahrten unserer Autobahnstraßenmeistereien sind. Denn die jetzigen Sicherungsmaßnahmen haben gezeigt, dass sich weitere Gesteinsmengen gelöst hatten, ein weiterer Felssturz möglich gewesen wäre und Eile geboten war. Die Sicherheit aller AutofahrerInnen steht für uns an erster Stelle.“

Damit den Arbeitern bei den Lockerungsarbeiten nichts passiert, wurden Gummimatten und Schutzwände aufgebaut. Von der Größe und Wucht der teils kontrollierten Felsabstürze war man dann aber doch selbst überrascht. Die herabfallenden Brocken waren größer und schneller als gedacht.

Gleichzeitig zeige sich auch an dem jetzt auftretenden Felssturz auch, wie wichtig der seit Jahren geplante neue Albaufstieg anstelle der 1936 gebauten Trasse für die Region ist.

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