SSV Ulm 1846 Fussball: Geschäftsführer Stephan Schwarz packt die Koffer

Nächster Personalwechsel

Beim SSV Ulm kehrt keine Ruhe ein. Mitten im Abstiegskampf trennt sich der Fußball-Drittligist von Geschäftsführer Stephan Schwarz - nach nur drei Monaten im Amt.

Auf dem Platz läuft es für die Spatzen aktuell gar nicht rund, auch hinter den Kulissen funktioniert es nicht. Am 1. Dezember hatte Stephan Schwarz die Rolle des Geschäftsführers beim SSV Ulm übernommen, jetzt ist er schon wieder weg. Der Fußballverein spricht in einer Pressemitteilung über eine Trennung in gegenseitigem Einvernehmen.

Wie geht’s weiter?

Grund seien unterschiedlichen Auffassungen über die sportliche Entwicklung sowie die strategische und inhaltliche Ausrichtung des Vereins in der Zukunft. Schwarz sollte als Nachfolger des umstrittenen Markus Thiele Ruhe und Sorgfalt zum SSV bringen. Werte, die jetzt übergangsweise die beiden Vorstände Dominik Schwärzel und Robert Holzer verkörpern wollen. Sie übernehmen die Aufgaben von Schwarz in den nächsten Wochen. Gut möglich, dass die Spatzen die Stelle bis zum Saisonende nicht neu besetzen. Dann stünde fest, mit welcher Liga die Verantwortlichen planen können.

Stimmen zur Entlassung

Vorstandsvorsitzender Dominik Schwärzel: „Wir haben in den letzten Tagen und Wochen viele Gespräche geführt, die stets respektvoll und auf Augenhöhe waren. Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine Zusammenarbeit in der Zukunft für beide Seiten nicht mehr sinnvoll ist und haben uns deshalb auf eine sofortige Trennung geeinigt. Ich möchte mich bei Stephan Schwarz für seinen Einsatz bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Wir werden in den nächsten Wochen nun mit einem klaren Profil und aber mit der nötigen Ruhe eine Lösung erarbeiten, mit der wir unseren Klub in die Zukunft führen.“

Stephan Schwarz: „Ich möchte mich bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, dem Trainerteam, der Mannschaft und der Geschäftsstelle für die intensive Zusammenarbeit bedanken. Unsere Vorstellungen für die Zukunft gingen leider auseinander, sodass dieser Schritt der richtige für alle ist. Dem Verein und der Mannschaft wünsche ich nur das Beste.

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