Standorte der Impfzentren im Landkreis Neu-Ulm stehen fest

Weil der Freistaat Bayern beschlossen hat, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein Impfzentrum einzurichten, sollen auch im Landkreis Neu-Ulm Zentren geplant werden.




Das Landratsamt Neu-Ulm hat aufgrund der Bevölkerungsstärke drei Impfzentren geplant. Als Standorte sind der ehemalige Feneberg-Supermarkt in Weißenhorn, das Areal der Firma Nuvisan in Neu-Ulm und das Gesundheitszentrum in Illertissen (ehemalige Illertalklinik) vorgesehen. Außerdem sollen drei mobile Impfteams eingesetzt werden, diese sollen zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen Menschen direkt vor Ort impfen.

Die Impfungen sind freiwillig. Das Bayerische Impfkonzept sieht vor, dass zuerst besonders vulnerable Gruppen wie Menschen hohen Alters und mit chronischen Erkrankungen geimpft werden sollen. Weitere Beispiele sind Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Betreute und Bewohner in stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Die Standorte und die mobilen Impfteams sollen einen zügigen Lauf garantieren.

Standort Weißenhorn

Am 15. Dezember soll das Impfzentrum in Weißenhorn bereits Betriebsbereit sein. Für das dortige Testzentrum und das jetzt neu dazukommende Impfzentrum soll es zwei verschiedene Zugänge geben, die Unterschlichen Gruppen sollen sich nicht treffen. Betreiber des Impfzentrums wird Huber Group aus Mühlhausen sein, die auch für das Testzentrum verantwortlich ist. Für das Impfzentrum in Illertissen wird ebenfalls die Huber Group die Umsetzung und den Betrieb übernehmen.

Standort Neu-Ulm

In Neu-Ulm wird parallel auf dem Gelände der Nuvisan GmbH, einem klinischen Auftragsforschungsinstitut, das Impfzentrum für den nördlichen Landkreis, eingerichtet. Dieses wird aus zwei Bereichen bestehen, die eine Trennung von Impfung und Nachbeobachtung ermöglichen.

Die Impfzentren werden in Betrieb gehen, sobald die Dosen mit dem Impfstoff geliefert werden. Ein genauer Zeitpunkt hierfür ist momentan noch nicht bekannt.

Die Kosten für den Aufbau der Impfzentren übernimmt der Freistaat Bayern.

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