Sportlich war in der Region einiges los: ratiopharm Ulm startet mit einem Kantersieg in die heiße Phase der Saison, der 1. FC Heidenheim darf weiter vom Klassenerhalt träumen und der SSV Ulm punktet beim Drittliga-Meister Osnabrück.
Besser hätte die Generalprobe kaum laufen können: ratiopharm Ulm hat sich mit einem klaren 103:64-Auswärtssieg bei den Frankfurt Skyliners Selbstvertrauen für die Basketball-Playoffs geholt. Die Ulmer dominierten die Partie von Beginn an und setzten vor dem Start in die heiße Saisonphase ein deutliches Zeichen. Im Playoff-Viertelfinale wartet jetzt mit den Bamberg Baskets der amtierende Pokalsieger.
Auch der 1. FC Heidenheim hat am Wochenende ein wichtiges Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt gewann auswärts beim 1. FC Köln verdient mit 3:1 und hält damit die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga am Leben. Jan Schöppner traf doppelt für die Heidenheimer, dazu war auch Arijon Ibrahimović erfolgreich. Vor dem letzten Spieltag ist damit weiter alles drin – am Samstag empfängt der FCH Mainz, dann entscheidet sich, ob zumindest noch der Relegationsplatz erreicht werden kann.
Einen Achtungserfolg gab es auch für den SSV Ulm in der 3. Liga. Die Spatzen holten beim bereits feststehenden Meister VfL Osnabrück ein 1:1-Unentschieden. Dennis Chessa brachte den SSV zunächst in Führung, kurz vor der Pause gelang den Gastgebern aber noch der Ausgleich. Weitere Tore fielen nicht mehr. Für Ulm steht am kommenden Samstag das letzte Saisonspiel im Donaustadion gegen Rot-Weiss Essen an – sportlich ist der Abstieg bereits besiegelt.
Damit war es trotz gemischter Ausgangslagen ein starkes Sportwochenende für die großen Vereine aus der Region.