Startschuss für AlbCard gefallen

Ab heute können Übernachtungsgäste auf der Schwäbischen Alb mit der neuen AlbCard kostenfrei Bus und Bahn fahren sowie nahezu alle touristischen Highlights und Sehenswürdigkeiten der Region kostenlos erleben.

Rund drei Jahre haben die Vorbereitungen und der Planungsprozess insgesamt gedauert, dann sorgte Corona für eine Verschiebung des geplanten Starttermins, doch nun ist es endlich soweit: Gäste, die bei einem der 118 teilnehmenden Gastgeber übernachten, kommen in den Genuss des „Alb-Inclusive-Urlaubs“: Sie können mit der AlbCard in der gesamten Region kostenlos Bus und Bahn fahren und 125 Sehenswürdigkeiten und touristische Highlights kostenfrei erleben. Darunter zum Beispiel Campus Galli, die Burg Hohenzollern, das Limes Museum oder das Freilichtmuseum Beuren, aber auch außergewöhnliche Erlebnisse wie eine geführte Tour durch die Falkensteiner Höhle, eine Brauereiführung in der Bierkulturstadt Ehingen, oder ein Mountainbike-Technikkurs im Bikepark Albstadt.

In Deutschland einzigartig

„Dass eine Gästekarte für eine so große Region wie die Schwäbische Alb beides, also die kostenlose Nutzung des ÖPNV und der touristischen Attraktionen bietet, ist in Deutschland bislang einzigartig. Dieser Mehrwert ist zudem bereits ab der ersten Übernachtung nutzbar. Das ist einerseits ein unvergleichlicher Service für unsere Gäste und andererseits eine große Chance für die nachhaltige Mobilität in der Region“, schwärmt Mike Münzing, Vorsitzender des Schwäbische Alb Tourismus (SAT).

Viele Tourismusbetriebe sind durch die Corona-Krise belastet, aber für SAT-Geschäftsführer Louis Schumann kommt die AlbCard zum richtigen Zeitpunkt: „Der Geschäftsreisetourismus wird noch für längere Zeit nicht das Vorkrisenniveau erreichen. Viele Übernachtungsbetriebe der Region suchen daher händeringend nach neuen Zielgruppen. Die AlbCard unterstützt die Betriebe hierbei und schafft einen wichtigen Nachfrage-Anreiz für einen längeren Urlaub auf der Schwäbischen Alb. Bereits jetzt melden sich beispielsweise Gäste aus der Schweiz, die wegen der AlbCard in unsere Region kommen möchten.“

Unterstützung für Gastgeber

Um die teilnehmenden AlbCard-Gastgeber nach den schweren letzten Monaten finanziell zu unterstützen, übernimmt der SAT zudem im ersten Monat die Hälfte der übernachtungsbasierten Umlagezahlungen für die Gästekarte.

Birgit Karl, die das AlbCard-Projekt beim SAT leitet, freut sich, dass es nun endlich losgeht: „Wir haben gemeinsam mit all unseren Mitgliedern und Partnern viel Schweiß und Herzblut in dieses Projekt investiert. Vom Ergebnis sind wir absolut überzeugt: Da die AlbCard sämtliche Leistungen* kompromisslos kostenfrei beinhaltet, bedarf es kaum an Erklärungen. Nicht mal 10 Prozent Rabatt hier und 50 Prozent dort, sondern alle Erlebnisse kostenfrei. Man kann sagen, die AlbCard ist eine Liebeserklärung an die Schwäbische Alb und an ihre Gäste.“

*Mehr Infos sowie alle teilnehmenden Gastgeber und Inklusiv-Leistungen unter www.albcard.de

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