Drei simulierte Kriegsspiele: NATO-Übung in Ulm beendet

Kriegsspiele

In Ulm fand die NATO-Übung "Steadfast Foxtrot 2024" statt. Neu dabei war ein medizinisches Kriegsspiel zur Verbesserung des Patientenmanagements. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit der NATO-Staaten zu stärken.

Vom 11. bis 14. September 2024, Mittwoch bis Samstag, fand in der Ulmer Wilhelmsburg-Kaserne die NATO-Übung „Steadfast Foxtrot 2024“ (STFX24) statt. Über 150 militärische und zivile Teilnehmer aus 24 Nationen nahmen daran teil. Das Joint Support and Enabling Command (JSEC) trainierte dabei Kernaufgaben wie Verstärkung, Versorgung und Unterstützung der NATO-Streitkräfte.

Drei simulierte Kriegsspiele

Die Übung bestand aus drei simulierten Kriegsspielen. Ein Besonderheit war die erstmalige Durchführung eines medizinischen Kriegsspiels, das das Patientenmanagement innerhalb der NATO optimierte. Ziel war es, die Zusammenarbeit der NATO-Staaten weiter zu stärken.

NATO gut vorbereitet

Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit. Generalmajor Darius Ryczkowski, stellvertretender Kommandeur des JSEC, betonte, dass die Übung ein wichtiger Test für JSEC war und die Zusammenarbeit zwischen den NATO-Nationen dabei auch entscheidend sei. Besonders das medizinische Kriegsspiel wurde als großer Erfolg gewertet.

Insgesamt stärkte die Übung die Einsatzbereitschaft und zeigte, dass die NATO auf Herausforderungen gut vorbereitet sei, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

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