Steinewerfer bei Wahlkampfveranstaltung in Neu-Ulm

Staatsschutz-Kommissar der Kripo Neu-Ulm ermittelt

In Neu-Ulm ist es bei einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen zu einem unschönen Zwischenfall gekommen. Die Polizei nimmt einen Mann fest. 

In Neu-Ulm ist es bei einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen zu einem unschönen Zwischenfall gekommen. Die Polizei nimmt einen Mann fest. Kurz nach 19 Uhr gestern Abend (Sonntag, 17.09.2023) auf dem Neu-Ulmer Petrusplatz: Die Spitzenkandidaten der Grünen für die Landtagswahl in Bayern Katharina Schulze und Ludwig Hartmann sind auf der Bühne. Plötzlich fliegt ein Stein in Richtung Podium – er verfehlt die beiden Redner nur knapp.

Polizeibeamten gelingt es, den Steinewerfer zu überwältigen. Der 44-jährige leistet bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Er ist sichtlich betrunken und wird mit aufs Revier genommen. Durch den Steinwurf wurde niemand verletzt.

Spitzenkandidatin Schulze sagte, dass Beleidigungen, Bedrohungen und Störungen bei Veranstaltungen ihrer Partei «leider schon fast Alltag geworden» seien. «Aber Steine werfen? Das hat mit Protesten oder Unzufriedenheit nichts mehr zu tun», sagte sie. «Gewalt ist niemals ein adäquates Mittel der politischen Auseinandersetzung.» Es sei ein Steinwurf auf die demokratischen Werte gewesen.

Der zuständige Staatsschutz-Kommissar der Kripo Neu-Ulm ermittelt jetzt. Besonders die Hintergründe zur Tat und auch des Manns selbst sind jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Dem 44-Jährigen wird versuchte gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Und muss er sich jetzt auch wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz verantworten.

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