Stockacher Narrengericht soll wieder tagen

Nach Corona-Pause

Auf dieser «Anklagebank» saßen schon Angela Merkel und Franz Josef Strauß: Nach zwei Jahren Corona-Pause tagt das Narrengericht in Stockach wieder. Der Beklagte wird zwar erst noch bekanntgeben - doch einen möglichen Namen kann man schon von der Liste streichen.

Nach zwei Jahren Corona-Pause soll in Stockach (Kreis Konstanz) erstmals wieder das Narrengericht tagen.

Welcher prominente Politiker diesmal auf der Anklagebank sitzt, wollen die Narren bei ihrem Dreikönigstreffen am 6. Januar bekanntgeben. «Nach zwei Jahren Fasnachtsabstinenz freuen wir uns auf 47 Tage närrisches Treiben im Jahre 2023», teilte Narrenrichter Jürgen Koterzyna am Dienstag mit.

Das mehr als 600 Jahre alte «Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken» gehört zu den Höhepunkten der schwäbisch-alemannischen Fastnacht im Südwesten. Auf der «Anklagebank» der Institution saßen bereits Franz Josef Strauß (CSU), Angela Merkel (CDU) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Zuletzt musste sich Grünen-Politiker Cem Özdemir als Beklagter verantworten. Der «Prozess» findet immer am «Schmotzingen Dunschtig» statt, also dem Donnerstag (16. Februar) vor dem Rosenmontag.

Nicht als Angeklagter aber als Ehrengast und Redner für das Dreikönigstreffen ist Tübingens wiedergewählter Oberbürgermeister Boris Palmer geladen. Angesichts der vielen Turbulenzen habe man sich für einen Mainstream-Typen entschieden, «der nirgends aneckt oder missverstanden wird», erklärte Narrenrichter Koterzyna.

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