Habt ihr schonmal so richtig realistisch geträumt? So dass die Grenzen zwischen diesen beiden Welten so richtig verschwimmen? So geht’s der zehnjährigen Träumerin Nemo im Netflix-Fantasy-Abenteuer „Schlummerland“.
Nemo lebt vollkommen glücklich mit ihrem liebevollen Vater Peter in einem Leuchtturm auf einer idyllischen kleinen Insel irgendwo in der Nähe einer US-Küste. Ihr Vater bringt ihr alles bei, was man wissen muss, um einen Leuchtturm zu bedienen, mehr braucht Nemo nicht. Dann passiert, was passieren muss – Nemos Vater verschwindet auf See – und die Zehnjährige kommt zu ihrem Onkel in die Großstadt.
Da flüchtet sie sich in die Welt der Träume, wo sie auf den mysteriösen Flip stößt, einer dämonisch-bunten Mischung aus Clown und Monster, fantastisch verkörpert von „Aquaman“-Star Jason Momoa. Schnell werden beide zu Verbündeten und erleben das Abenteuer ihres Lebens… und die Grenzen zwischen Traum- und Wachwelt fangen an zu verschwimmen.
Der Film basiert auf der Comicreihe „Der kleine Nemo im Schlummerland“ aus den 1930er Jahren, die Ende der 80er im damals beliebten Zeichentrickfilm „Little Nemo - Abenteuer im Schlummerland“ zum ersten Mal verfilmt wurden. Die jetzt neue Realfilmversion von 2022 entführt uns in eine magische Traumwelt mit surrealen Traumszenarien und verbindet ein fantastisches Abenteuer mit einer sehr einfühlsamen Geschichte irgendwo zwischen „Alice im Wunderland“ und „Die unendliche Geschichte“.
Die Schauspieler sind toll, das Setting grandios, und wer am Ende nicht heult, hat kein Herz. Neben Jason Momoa, der in seiner schrägen Rolle komplett aufgeht, glänzt auch Jungstar Marlow Barkley als zerbrechliche, aber auch sehr mutige Nemo. Und Regisseur Francis Lawrence hat schon reichlich Fantasy-Erfahrung, von ihm sind alle bisherigen „Tribute von Panem“-Teile. Also, wer Lust auf ein richtig großes Märchen-Drama-Fantasy-Abenteuer hat, der wird mit „Schlummerland“ bestens bedient.
„Schlummerland“ – nur bei Netflix.