Streit eskaliert: TTC Neu-Ulm zieht Bundesliga-Team zurück

Der TTC Neu-Ulm zieht sich nach nur vier Jahren aus der Tischtennis-Bundesliga zurück und will sich mit Stars wie Dimitrij Ovtcharov künftig allein auf die Champions League konzentrieren.

 Das gab der Club am Donnerstag in einer Pressemitteilung und in einem Schreiben an den Ligaverband TTBL bekannt. Die Neu-Ulmer stellten kurz dem Ablauf der Frist keinen Antrag für eine Bundesliga-Lizenz in der nächsten Saison und schrieben in ihrer Mitteilung: «Dass der Abschied gerade jetzt nach dem so grandios gewonnenen Final Four im Pokal vor toller heimischer Kulisse erfolgen muss, das ist bitter und tut allen Beteiligten richtig weh!»

Hintergrund dieses Rückzugs ist ein Streit mit der TTBL um die beiden Neu-Ulmer Stars Truls Moregardh (Schweden) und Lin Yun-ju (Taiwan). Beide spielten im Januar auch für einen jeweils anderen Club im Ausland und wurden deshalb von der Liga zu einer Geldstrafe und einer Sperre von zehn Spielen verurteilt. Diese Sperre gilt jedoch erst in der kommenden Saison.

Der Pokalsieger und Champions-League-Halbfinalist Neu-Ulm legte dagegen Protest vor einem Schiedsgericht ein, rechnet mit einem Urteil aber erst in sechs bis acht Wochen. «Die beiden Spieler können und wollen aber nicht zwei oder drei Monate warten bis zu einer Entscheidung des Schiedsgerichtes, ob sie weiterhin spielen dürfen», heißt es in der Mitteilung des Pokalsiegers. In der Champions League gilt die Sperre jedoch nicht. Dort setzen die Ulmer als Club auch wie schon in den beiden vergangenen Jahren auf eine Wildcard des europäischen Verbands ETTU.

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