Stromausfall in Ulm: Bagger sorgt für Blackout

Ursache war Kabelschaden

Um kurz nach 11.15 Uhr wurde es plötzlich still in Teilen der nördlichen Ulmer Innenstadt: Ein großflächiger Stromausfall legte mehrere Straßenzüge lahm – von der Karlstraße über die Frauenstraße bis hin zur Zeitblom- und Parkstraße. Auch in Haushalten und Büros gingen Geräte und Lichter schlagartig aus. Selbst bei DONAU 3 FM in der Basteistraße flackerte kurz das Licht. Der Grund: Ein Bagger beschädigte bei Bauarbeiten in der Karlstraße auf Höhe der Aral-Tankstelle ein Stromversorgungskabel der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU).

Stromausfall in Ulm: Diese Bereiche waren betroffen

Betroffen vom Stromausfall in Ulm waren laut SWU unter anderem:

Wie viele Haushalte und Betriebe genau betroffen waren, konnte SWU-Sprecher Sebastian Koch in der Südwest Presse nicht beziffern. Doch bereits nach rund eineinhalb Stunden war die Stromversorgung in den meisten Bereichen wiederhergestellt.

Kabelschaden durch Bagger – SWU arbeitet an Lösung

Die Ursache für den Stromausfall ist inzwischen geklärt: Ein Kabelschaden, verursacht durch einen Baggerfahrer. Die SWU arbeitet daran, die Stromversorgung auch in der Parkstraße 10 schnellstmöglich wiederherzustellen. „Das Haus wird aktuell an eine Übergangsstromversorgung angeschlossen“, so Koch in der SWP.

Aktuelle Störungen im Netzgebiet Ulm/Neu-Ulm

Wer sich über aktuelle oder geplante Störungen informieren möchte, findet Informationen auf der offiziellen Seite der SWU Netze:
www.ulm-netze.de

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2026 Startschuss für Mega-Projekt: A8-Albaufstieg wird sechsspurig ausgebaut Mit einem feierlichen Spatenstich ist heute der Startschuss für das wohl größte Autobahnprojekt im Ländle gefallen: Der A8-Albaufstieg zwischen Mühlhausen und Hohenstadt wird auf sechs Spuren ausgebaut. 08.11.2025 Nächste Klatsche für die Spatzen – Rostock fegt Ulm mit 5:0 vom Platz Der SSV Ulm 1846 Fußball hat den nächsten bitteren Rückschlag kassiert. Gegen Hansa Rostock verloren die Spatzen klar mit 0:5 und warten damit weiter auf ein Erfolgserlebnis. 14.04.2025 Ulm erinnert an ermordeten Zwangsarbeiter Joseph Weiss In Ulm wurde ein neues Mahnmal eingeweiht – es erinnert an Joseph Weiß, einen französischen Zwangsarbeiter, der im April 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Sein „Vergehen“: Er hatte nach einem Luftangriff ein Paar Filzstiefel mitgenommen. Die Hinrichtung fand fünf Tage vor dem Einmarsch der US-Armee statt. Zwangsarbeit bei der Reichsbahn – und ein tödlicher 11.04.2025 Chaos auf der Illertalbahn Seit Tagen fahren ab dem Nachmittag keine Züge mehr zwischen Ulm und Senden. Die Folge: überfüllte Busse, lange Wartezeiten, unklare Informationen. Pendlerinnen und Pendler müssen auf eigene Faust nach Hause kommen. Verkehrsstrategie in Gefahr Die Fahrplanumstellung Ende 2023 sollte eigentlich den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern. Stattdessen droht die Strategie von Ulm und Neu-Ulm zu