Studierende der Hochschule Neu-Ulm entwickeln Spiele für Menschen mit Hirnschädigung

Forschungsprojekt MeH MoS

Bei der Werkschau der Hochschule Neu-Ulm haben Studierende im Februar ihre Projekte aus dem Wintersemester 2025/2026 präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf sogenannten Serious Games, die Menschen mit erworbener Hirnschädigung im Alltag unterstützen sollen.

Die Spiele entstanden im Studiengang Game-Produktion und Management. Ein Semester lang entwickelten die Studierenden Anwendungen, die etwa Motivation, Tagesstruktur sowie motorische, sprachliche und kognitive Fähigkeiten fördern können. Ziel ist es, Betroffene nach Therapie und Rehabilitation besser im Alltag zu unterstützen – besonders dort, wo es wenige Therapieangebote gibt.

Die Projekte wurden gemeinsam mit dem Praxispartner Bezirk Schwaben entwickelt. Therapeutinnen, Therapeuten und Betroffene testeten die Spiele bereits während der Entwicklung in Reha-Einrichtungen. Technisch setzten die Teams auf verschiedene Plattformen – von Smartphone-Anwendungen bis hin zu Virtual-Reality-Brillen.

Gewinner und Testbeginn

Bei der Werkschau konnten Besucherinnen und Besucher die Spiele erstmals ausprobieren. Der Sonderpreis des Bezirks Schwaben ging an das Team „4AM“ für das Spiel „Herz & Bohne“. Den zweiten Sonderpreis erhielt das Team „AngryPike“ für „Schraube für Schraube“.

Die entwickelten Spiele sollen nun mit Patientinnen und Patienten in Augsburg weiter getestet werden. Das Projekt ist Teil des Forschungsprojekts MeH MoS, das seit 2019 untersucht, wie digitale und spielerische Ansätze Menschen mit erworbener Hirnschädigung im Alltag unterstützen können.

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