Am Flughafen Stuttgart hat der Zoll eine Lieferung mit knapp 2.000 gefälschten Autoschlüsseln sichergestellt. Die Schlüssel waren mit den Logos verschiedener deutscher Automarken versehen und stammen nach Angaben des Zolls aus Asien.
Ob die Plagiate tatsächlich zum Öffnen oder Starten von Autos verwendet werden können, ist unklar. Zwar befindet sich laut Zoll Elektronik in den Schlüsseln, wegen des geringen Warenwerts geht die Behörde aber davon aus, dass sie vor allem als Angeber-Gadgets gedacht waren.
Auffällige Lieferung in vier großen Kartons
Die Sendung war bereits Anfang Juli kontrolliert worden. Den Zollpapieren zufolge war der Inhalt nur sehr ungenau beschrieben. Verdächtig fanden die Beamten außerdem, dass Schlüssel verschiedener Hersteller kaum oder gar nicht verpackt gemeinsam in vier großen Kartons verschickt worden waren.
Daraufhin informierte der Zoll die Unternehmen, deren Markenlogos auf den Schlüsseln abgebildet waren. Diese ließen die Ware genauer untersuchen.
Gutachten bestätigt Fälschungen
Die Gutachten bestätigten schließlich, dass es sich bei allen sichergestellten Autoschlüsseln um Plagiate handelt. Die Lieferung bleibt deshalb beschlagnahmt.
Nach Angaben des Zolls werden die knapp 2.000 gefälschten Schlüssel nun vernichtet.