Suche nach vermisstem Feuerwehrmann aus Offingen eingestellt

Polizei bittet weiter um Hinweise

Der junge Feuerwehrmann war im Juni während des katastrophalen Günzburger Jahrhunderthochwassers bei einem Einsatz auf der Mindel von einem gekenterten Boot in den Fluss gestürzt. Trotz intensiver Suchaktionen wird der 22-Jährige weiter vermisst.

Die monatelange Suche nach dem jungen Feuerwehrmann, der seit Juni 2024 vermisst wird, ist beendet. Die traurige Nachricht wurde am 6. Dezember 2024 in einem Gespräch zwischen der Familie des Vermissten, dem Günzburger Landrat Dr. Hans Reichhart und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner mitgeteilt.

Was ist passiert?

Der damals 22-jährige Feuerwehrmann war während eines Hochwassereinsatzes in Offingen im Einsatz. Bei der Evakuierung kenterte ein Boot, und er stürzte in die Mindel. Seitdem fehlt jede Spur.

Trotz intensiver Suchaktionen – mit Unterstützung von Hunden, Drohnen, Booten und sogar speziellem Sonar aus Frankreich – blieb der Mann unauffindbar. Die Mindel, die Donau und alle möglichen Bereiche in der Umgebung wurden wochenlang abgesucht. Leider ohne Erfolg.

Warum wurde die Suche eingestellt?

Wie die Polizei mitteilte, sind alle denkbaren Suchmaßnahmen ausgeschöpft. Es wurde wirklich alles versucht, aber die Hoffnung, den Feuerwehrmann noch zu finden, hat sich nicht erfüllt. Die Suche zählt zu den aufwändigsten Vermisstensuchen in Bayern. Trotzdem bleibt der Fall offen: Falls neue Hinweise eingehen, wird die Kriminalpolizei Neu-Ulm sofort aktiv. Der Vermisste wurde nicht für tot erklärt.

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