Am Erbacher Flugplatz wurde es tierisch spannend: Unter dem Motto „Suchhund wird Flughund“ trainierten Rettungshunde der Feuerwehr Ulm und der DRK-Rettungshundebereitschaft Ulm/Alb-Donau den Umgang mit Hubschraubern. Insgesamt 18 Hunde gingen an diesem Tag in die Luft – darunter auch die erst vier Monate alte Labradorhündin Kiwi. Sie ließ sich ruhig in den Hubschrauber tragen und blieb trotz Rotorwind und Turbinengeräusch gelassen.
Der Hintergrund ist ernst: Bei Suchaktionen nach vermissten Menschen können Hubschrauber der Polizei oder Luftrettung im Einsatz sein. Dann müssen Hunde ruhig bleiben und ihre Hundeführer wissen, wie sie sich sicher verhalten.
Hinter solchen Übungen steckt viel ehrenamtlicher Einsatz. Die Hundeführer investieren Zeit, Geduld und Herzblut, damit ihre Vierbeiner im Ernstfall helfen können. Feuerwehr Ulm und DRK Ulm/Alb-Donau arbeiten seit 2019 als Arbeitsgemeinschaft Ulmer Rettungshunde zusammen. Pro Jahr werden die Teams im Schnitt rund 30 Mal alarmiert. Im vergangenen Jahr konnten die Ulmer Rettungshunde fünf vermisste Menschen in hilfloser oder teils lebensbedrohlicher Lage finden.