SWU eröffnet neues Rechenzentrum im Ulmer Science Park

Hightech made in Ulm

Nach zwei Jahren Bauzeit: Modernes IT-Zentrum für Unternehmen der Region eröffnet.

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe am 27. März 2025 ist der Weg für das neue SWU-Rechenzentrum offiziell frei. Nach rund zwei Jahren Bauzeit nahm die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) ihr neues Hochleistungs-Datenzentrum im Ulmer Science Park in Betrieb. Das zukunftsweisende Gebäude steht für modernste IT-Technik, höchste Sicherheitsstandards und nachhaltigen Betrieb – und macht Ulm und Neu-Ulm noch attraktiver als Wirtschafts- und Technologiestandort.

IT-Kompetenz auf 400 Quadratmetern

Das neue Rechenzentrum der SWU TeleNet bietet auf einer Fläche von 400 Quadratmetern modernste Server-Infrastruktur für Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen aus der Region. Mit der Investition in den neuen Standort erschließt die SWU neue digitale Geschäftsfelder und stärkt zugleich ihre Marktposition im Bereich IT-Dienstleistungen.

Die Anlage erfüllt die strengen Anforderungen nach TSI Level 3 sowie DIN EN 50600 Level 3 und garantiert somit Hochverfügbarkeit und maximale Ausfallsicherheit. Die Ausstattung umfasst unter anderem:

SWU setzt auf Nachhaltigkeit und regionale Stärke

SWU-Geschäftsführer Klaus Eder betont die strategische Bedeutung der Investition: „Das neue Rechenzentrum eröffnet uns nicht nur neue Märkte, sondern ist auch ein starkes Signal für die digitale Zukunft der Region. Ulm und Neu-Ulm bieten mit ihrer Innovationskraft und dem starken Netzwerk im Science Park ideale Bedingungen für Wachstum und Digitalisierung.“

Auch Henning Krone, Geschäftsführer der SWU TeleNet, zeigt sich überzeugt: „Mit diesem Rechenzentrum bringen wir Hochleistungstechnik direkt vor die Haustür der Unternehmen. Ob Colocation, Cloud-Services oder individuelle IT-Lösungen – wir bieten maßgeschneiderte Angebote mit regionalem Support.“

Symbolische Schlüsselübergabe mit hochrangigen Gästen

Zur offiziellen Übergabe des Rechenzentrums überreichte die DC-Datacenter-Group GmbH als verantwortlicher Generalunternehmer den symbolischen Schlüssel an die SWU. Anwesend waren unter anderem der Ulmer Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der 2. Neu-Ulmer Bürgermeister Johannes Stingl, sowie der CTO der DC-Datacenter-Group Markus Böhmer. Auch der Ulmer Architekt Adrian Hochstrasser, der das Gebäude entworfen hat, gratulierte persönlich.

OB Martin Ansbacher würdigte den Neubau als Meilenstein: „Der Ausbau des Technologiestandorts Ulm ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft. Der Science Park ist ein Knotenpunkt für Innovation, und das neue Rechenzentrum unterstreicht die Stärke unserer Stadt in der digitalen Transformation.“

Auch Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betonte die Bedeutung für die Region: „Das Rechenzentrum stärkt nicht nur unsere wirtschaftliche Position, sondern schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze und zeigt, wie eng Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in unserer Doppelstadt zusammenarbeiten.“

Das könnte Dich auch interessieren

25.03.2025 Nach Burgmaier-Brand: Servicetechniker angeklagt Die Staatsanwaltschaft Ulm hat gegen einen 33-jährigen Servicetechniker aus dem Landkreis Neu-Ulm Anklage wegen fahrlässiger Brandstiftung erhoben. Der Mann soll durch fehlerhafte Wartungsarbeiten an einem Blockheizkraftwerk das Feuer mit einem geschätzten Schaden von 174 Millionen Euro ausgelöst haben. Fehler bei Wartungsarbeiten als Auslöser Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 6. auf den 7. 14.04.2025 Ulm erinnert an ermordeten Zwangsarbeiter Joseph Weiss In Ulm wurde ein neues Mahnmal eingeweiht – es erinnert an Joseph Weiß, einen französischen Zwangsarbeiter, der im April 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Sein „Vergehen“: Er hatte nach einem Luftangriff ein Paar Filzstiefel mitgenommen. Die Hinrichtung fand fünf Tage vor dem Einmarsch der US-Armee statt. Zwangsarbeit bei der Reichsbahn – und ein tödlicher 11.04.2025 Chaos auf der Illertalbahn Seit Tagen fahren ab dem Nachmittag keine Züge mehr zwischen Ulm und Senden. Die Folge: überfüllte Busse, lange Wartezeiten, unklare Informationen. Pendlerinnen und Pendler müssen auf eigene Faust nach Hause kommen. Verkehrsstrategie in Gefahr Die Fahrplanumstellung Ende 2023 sollte eigentlich den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern. Stattdessen droht die Strategie von Ulm und Neu-Ulm zu 11.04.2025 Ulm: Parkgebühren werden ab Mai angehoben Die Parkbetriebs-GmbH (PBG) hebt ab Mai 2025 die Entgelte in mehreren Parkhäusern an. Der Kurzparkertarif steigt von derzeit 2,00 Euro pro Stunde auf 2,20 Euro. Diese Änderung betrifft die Parkhäuser Am Bahnhof, Deutschhaus, Salzstadel, Fischerviertel, Theater und CongressCentrumNord. Auch die Tageshöchstsätze werden angepasst. In den Parkhäusern Am Bahnhof, Am Rathaus, Deutschhaus, Salzstadel, Fischerviertel und Theater