Das Ergebnis entspricht einer Gewinnsteigerung von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz sank dagegen leicht auf 655 Millionen Euro.
Den größten Beitrag zum Ergebnis lieferte erneut die Energiesparte. Nach Angaben der SWU spielte dabei vor allem die Vermarktung von Strom aus eigenen Erzeugungsanlagen eine wichtige Rolle. Außerdem verzeichnete die SWU Kundenzuwächse außerhalb ihres Kerngebiets. Für Geschäftsführer Klaus Eder ist das ein Zeichen dafür, dass die Angebote der Stadtwerke auch überregional konkurrenzfähig seien.
Auch im öffentlichen Nahverkehr legten die Fahrgastzahlen weiter zu. 2025 nutzten 42,8 Millionen Menschen Busse und Bahnen der SWU. Im Jahr davor waren es 41,3 Millionen. Damit erreicht die SWU nach eigenen Angaben einen neuen Fahrgastrekord.
Wirtschaftlich bleibt die Lage im Verkehrsbetrieb allerdings angespannt. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem zu geringe Ausgleichszahlungen für das Deutschlandticket, gestiegene Unterhaltskosten, hohe Kraftstoffpreise und höhere Personalkosten.
Die Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb geht weiter. Aktuell fahren 14 der insgesamt 75 Busse der SWU rein elektrisch. Im Laufe des Jahres 2026 sollen 37 weitere E-Busse geliefert und in Betrieb genommen werden. Damit wäre zum Jahresende mehr als die Hälfte der Busflotte elektrisch unterwegs. In die Fahrzeugflotte der SWU Verkehr wurden im Geschäftsjahr 2025 gut 20 Millionen Euro investiert.
Die SWU TeleNet schließt das Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem Minus von 300.000 Euro ab. Hauptgrund ist laut Unternehmen der Bau eines neuen Rechenzentrums.
Insgesamt investierte die SWU 2025 mehr als 104 Millionen Euro. Davon flossen 33 Millionen Euro in Instandhaltung und Ausbau des Stromnetzes, 14 Millionen Euro in den Fernwärmeausbau, 6 Millionen Euro in das Glasfasernetz und 23 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur.
Nach Angaben der Stadtwerke entstand dadurch eine regionale Wertschöpfung von rund 246,1 Millionen Euro. Die SWU beschäftigt inzwischen rund 1.200 Mitarbeiter.