Tag der Kuscheltiere: Es wird kuschlig

28. Oktober: Tag der Kuscheltier-Liebhaber

Von einer schwäbischen Schneiderin, über einen amerikanischen Händler bis in die Kinderzimmer. Die Kuscheltiere haben eine lange Geschichte hinter sich.

Die Geschichte der Kuscheltiere geht weit zurück bis ins 19. Jahrhundert. Margarete Steiff wird am 24. Juli 1847 als das Dritte von vier Kindern im schwäbischen Giengen geboren. Mit eineinhalb Jahren erkrankt sie an der Kinderlähmung und sitzt seitdem im Rollstuhl. Trotz der strengen und konservativen Erziehung schafft Margarete Steiff es sich bei ihren Eltern durchzusetzen und ist mit 17 Jahren ausgebildete Schneiderin. Im Alter von 30 eröffnet sie ihre eigene Konfektionsfirma und stellt wenig später ihre erste Arbeitskraft ein. Als sie 1880 ein kleines Nadelkissen in Form eines Elefanten näht, ahnt sie nicht, dass dieser wenig später als Spielzeug in den Kinderzimmern landet. Mit diesem Elefanten beginnt nicht nur die Geschichte der Manufaktur Steiff, sondern auch die der Kuscheltiere.

Der Teddybär

Nach einem Besuch in einem Tiergarten, hatte Margaretes Neffe Richard die Idee einen neuartigen Bären herzustellen. Durch einen amerikanischen Händler auf der Leipziger Spielwarenmesse wird der „Bär 55 PB“, ein Bär mit beweglichen Gliedmaßen, zunächst in den USA landesweit berühmt. Doch auch in Deutschland lässt der Bär nicht lange auf sich warten. Auf einer Bärenjagd verschont der damalige amerikanische Präsident Theodore „Teddy“ Roosevelt einen ausgelieferten Bären, der dann den Namen „Teddy“ erhält. Der „Teddy-Boom“ beginnt.

Am 28. Oktober ist Tag der Kuscheltier-Liebhaber. Also an alle, die bis heute einen treuen Wegbegleiter bei sich haben: Es wird Zeit wieder zu kuscheln.

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