Telekom-Warnstreik in Ulm: Kundgebung am Theater und Demo durch die Innenstadt

Verdi fordert mehr Geld für Telekom-Beschäftigte

In Ulm wird heute im Tarifstreit bei der Telekom gestreikt. Auch in Stuttgart, Göppingen, Reutlingen und Weingarten sind Warnstreiks geplant. Verdi rechnet landesweit mit bis zu 1.000 Streikenden.

In Ulm müssen sich Telekom-Kunden heute auf mögliche Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit bei der Deutschen Telekom zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.

In Ulm beginnt um 9 Uhr eine Kundgebung am Theater in der Olgastraße, direkt neben dem Ulmer Telekom-Standort. Danach ziehen die Streikenden über den Hauptbahnhof und den Telekom-Shop weiter zum Gewerkschaftshaus am Weinhof.

Verdi fordert mehr Geld für Telekom-Beschäftigte

Grund für den Warnstreik ist laut Verdi, dass die Arbeitgeberseite bisher kein Angebot vorgelegt hat. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde 6,6 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen und die Entgelte dualer Studenten um 120 Euro im Monat steigen.

In Baden-Württemberg sind laut Verdi heute mehrere Telekom-Standorte betroffen. Gestreikt wird in Freiburg, Offenburg, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Heilbronn, Stuttgart, Göppingen, Leinfelden-Echterdingen, Reutlingen, Rottweil, Weingarten und Ulm. Auch Beschäftigte von T-Systems und aus den Telekom-Shops beteiligen sich demnach an den Warnstreiks.

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