Tote im Bodensee – Ehemann unter Verdacht

Mit Schwimmflossen und Brille, aber nur in Unterwäsche: Eine Frauenleiche im See wirft Fragen auf. Der Ehemann ist in Haft, doch der Fall ist noch nicht restlos geklärt.

Nach dem rätselhaften Fund einer toten Frau im Bodensee ist ihr Ehemann in der Schweiz verhaftet worden. Die 42-jährige Nigerianerin sei mutmaßlich getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft St. Gallen mit.

Ende August war die leblose Frau beim Segelhafen Rorschach im Wasser entdeckt worden. Sie trug nach Angaben der Polizei Schwimmbrille und Schwimmflossen, aber keine Badebekleidung, sondern Unterwäsche. Der Fundort liegt etwa 20 Kilometer Luftlinie südlich von Friedrichshafen an der Schweizer Seite des Bodensees.

Ehepaar aus Nigeria
Mittlerweile gehe die Staatsanwaltschaft von einer vorsätzlichen Tötung aus, hieß es. Der 49-jährige Ehemann, der ebenfalls aus Nigeria stammt, wohnte demnach gemeinsam mit seiner Frau im Kanton St. Gallen. Er wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.

Es wurde keine näheren Informationen zur mutmaßlichen Tötung oder zu einem Motiv kommuniziert. Die Untersuchung zu den genauen Umständen des Falles dauere an, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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