Toter in Amstetten - Verdächtiger wird angeklagt

Es geht um Mord und Vergewaltigung

Nach dem Tod eines 35 Jahre alten Inders Anfang Dezember bei Amstetten hat die Ulmer Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen 30-Jährigen erhoben.

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat Anklage gegen einen 30-Jährigen wegen Mordes und Vergewaltigung erhoben.

Wie ein Sprecher der Behörde am Donnerstag mitteilte, soll der Beschuldigte für den Tod eines 35 Jahre alten Mannes verantwortlich sein, dessen Leichnam ein Landwirt am 1. Dezember 2021 an einem Waldrand bei Amstetten (Alb-Donau-Kreis) gefunden hatte.

Den Angaben zufolge soll der Beschuldigte den 35-Jährigen am 30. November 2021 in dessen Wohnung in Geislingen (Kreis Göppingen) in Kenntnis der Alkoholsucht des Mannes mit Alkohol wehrlos gemacht haben. Als das mutmaßliche Opfer mehr als fünf Promille Alkohol im Blut gehabt habe, soll der Beschuldigte ihn vergewaltigt haben. Mit schweren Verletzungen und dem Wissen, dass der Mann in Lebensgefahr schwebt, soll er ihn anschließend auf einem Bett liegen gelassen haben. Als der 35-Jährige sich infolge des Alkoholkonsums übergeben musste, sei er daran erstickt. Als der Angeklagte das erkannt habe, soll er den Mann mit einem Auto zu dem Waldstück gefahren, das mutmaßliche Opfer dort abgelegt und sich nach Portugal abgesetzt haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pakistaner Mord mit Verdeckungsabsicht und Vergewaltigung mit Todesfolge vor. Seit seiner Auslieferung aus Portugal sitzt der Mann in Untersuchungshaft und schweigt.

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