Neu-Ulm: Baby stirbt nach Hausgeburt – Mutter und Großmutter vor Gericht

Tragischer Fall in Neu-Ulm

Bei einer Hausgeburt starb ein Neugeborenes nur einen Tag nach der Geburt. Jetzt müssen sich die 30-jährige Mutter und ihre 58-jährige Mutter vor dem Neu-Ulmer Amtsgericht wegen fahrlässiger Kindstötung verantworten.

Ein Neugeborenes ist in Neu-Ulm nur einen Tag nach seiner Geburt gestorben. Jetzt müssen sich die 30-jährige Mutter und ihre 58-jährige Mutter wegen fahrlässiger Kindstötung vor dem Amtsgericht Neu-Ulm verantworten.

Tragischer Fall in Neu-Ulm

Die Hausgeburt ereignete sich am 20. September 2023. Das Baby kam in Beckenlage zur Welt – eine riskante Geburtsposition, bei der das Beckenende zuerst geboren wird. Sowohl die Mutter als auch ihre eigene Mutter, die bei der Geburt half, waren sich der Risiken bewusst.

Trotz der kritischen Situation riefen die beiden Frauen erst etwa eine halbe Stunde nach der Geburt den Notarzt, nachdem das Kind keine Lebenszeichen zeigte. Das Baby wurde in die Klinik gebracht, konnte aber nicht mehr gerettet werden und verstarb am Folgetag.

Die Hauptverhandlung beginnt am heutigen Dienstag, 3. März, vor dem Amtsgericht Neu-Ulm.

Das könnte Dich auch interessieren

07.08.2025 Rente trotz Tod im Bodensee: Erben sollen über 30.000 Euro zurückzahlen Es ist ein tragischer Fall mit juristischen Folgen: Ein Mann verschwindet 2010 beim Baden im Bodensee, seine Leiche wird nie gefunden. Die Deutsche Rentenversicherung zahlte dennoch weiter – über Jahre hinweg. Jetzt hat das Sozialgericht Konstanz entschieden: Die Erben müssen rund 32.000 Euro Rente zurückzahlen. Rente floss trotz Verschwinden weiter Der Mann bezog eine Alters- 04.02.2026 Mordurteil gegen 34‑jährige Frau aus Memmingen ist rechtskräftig Das Urteil gegen eine 34‑jährige Frau aus Memmingen wegen Mordes an ihrem Ehemann ist jetzt endgültig rechtskräftig: Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Angeklagten als unbegründet verworfen, teilt das Landgericht Memmingen mit. Damit bleibt die lebenslange Haftstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld bestehen – eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren wird nicht geprüft. 28.01.2026 Ulm: Messerattacke auf Partner der Tochter - Vater wegen versuchten Mordes vor Gericht Ein Familienstreit in der Ulmer Innenstadt eskalierte Anfang des Jahres auf dramatische Weise: Ab heute steht ein 52-jähriger Mann wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Ulm. Laut Anklage griff der Mann den Freund seiner Tochter in einem Lokal mit einem Messer an, weil er gegen die Beziehung und die bevorstehende Hochzeit war. 20.01.2026 Ulm: Brutale Attacke – Prozess um Messerangriff Mit einem Küchenmesser stach er auf den Jugendlichen ein. Das Opfer konnte sich wehren. Die Staatsanwaltschaft fordert die Unterbringung in der Psychiatrie. Der Mann leidet an Schizophrenie. „Es tut mir sehr leid. Ich bereue es. Ich wollte es nie“, sagt der Beschuldigte Mario L. Er räumt die Tat ein, doch er kann sich kaum erklären.