Diebstahl und Trickbetrug nach Messebesuch: Polizei ermittelt in Neu-Ulm

Miese Masche

Nach dem Besuch der Ulmer Messe „Leben Wohnen Freizeit“ wurden zwei Personen aus dem Kreis Neu-Ulm Opfer von Betrug und Diebstahl. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm prüft mögliche Zusammenhänge zu ähnlichen Fällen.

Nach einem Besuch der Verbrauchermesse „Leben Wohnen Freizeit“ in Ulm sind zwei Personen aus dem Raum Neu-Ulm Opfer von Trickbetrug und Diebstahl geworden. Die Taten ereigneten sich nicht auf dem Messegelände selbst, sondern im Anschluss an dort vereinbarte Termine außerhalb der Veranstaltung.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten eine 62-Jährige und ein 81-Jähriger unabhängig voneinander während ihres Messebesuchs Kontakt zu Personen, die sie an Ständen für Antiquitäten- bzw. Goldankauf ansprachen. In beiden Fällen wurden anschließend Termine für angebliche Ankaufsgespräche vereinbart.

Diebstahl und Trickbetrug nach Messebesuch

Bei einem der Vorfälle in Gerlenhofen wurde die Geschädigte laut Polizei während des Gesprächs gezielt abgelenkt. Unter einem Vorwand – unter anderem der Bitte um ein Wasserglas – gelang es dem Täter, zwei zuvor gezeigte Schmuckstücke unbemerkt zu entwenden. Ein Verkauf kam in diesem Fall nicht zustande, der Täter verließ den Ort anschließend zügig.

Im zweiten Fall kam es in Burlafingen zu einem Verkauf von Goldmünzen, Goldbarren sowie einer Armbanduhr im Wert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags. Der Täter zahlte zunächst einen kleineren Betrag vor Ort. Zusätzlich zeigte er dem Geschädigten auf seinem Mobiltelefon eine angebliche Echtzeit-Überweisung des Restbetrags. Später stellte der Verkäufer jedoch fest, dass kein weiterer Geldeingang auf seinem Konto verbucht wurde. Der Täter entfernte sich anschließend mit den Wertgegenständen.

Beide Vorfälle wurden bei der Polizei Neu-Ulm angezeigt. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Ermittler wird derzeit geprüft, ob ein Zusammenhang zu ähnlichen Betrugsdelikten in anderen süddeutschen Städten besteht. Zudem steht die Polizei im Austausch mit dem Veranstalter der Messe.

Die Ermittlungen zur Identifizierung der bislang unbekannten Täter dauern an.

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