Trinkwasser im Kreis Neu-Ulm: Abkochgebot in Nersingen verlängert

Sicherheit an erster Stelle

Die Gemeinde Nersingen im Kreis Neu-Ulm verlängert ihr Abkochgebot für Trinkwasser vom letzten Mittwoch.

Die Gemeinde Nersingen im Kreis Neu-Ulm verlängert ihr Abkochgebot für Trinkwasser, das vergangenen Mittwoch in Kraft trat. Die jüngsten Untersuchungen ergaben zwar, dass sowohl die Brunnen als auch das Wasserwerk der Gemeinde sich in einem einwandfreien und unbedenklichen Zustand befinden. Trotz dieser positiven Nachricht wird das Abkochgebot weiterhin beibehalten.

Chlorung des Trinkwassers geplant

Der Grund dafür liegt in der Entdeckung eines leicht erhöhten Werts von 5 kolonie­bildenden Einheiten (KBE) von coliformen Keimen pro 100 Milliliter im Ortsnetz. Um die Quelle dieser Verunreinigung weiter zu erforschen, wird morgen eine zusätzliche Probe untersucht.

Nach Abschluss dieser Untersuchung ist eine Chlorung des Trinkwassers geplant, die in Übereinstimmung mit der Trinkwasserverordnung erfolgen wird. Dies soll sicherstellen, dass die Qualität des Trinkwassers höchsten Sicherheitsstandards entspricht und mögliche Gefahren für die Gesundheit der Bürger beseitigt werden. Wichtige Info an die Besitzer eines Aquariums: Das Chlor im Wasser kann den Fischen im Aquarium schaden.

Die lokalen Behörden betonen, dass das Abkochgebot bestehen bleibt, bis eine Entwarnung ausgesprochen werden kann. Inzwischen wird den Einwohnern geraten, Vorsicht walten zu lassen und das Abkochgebot ernst zu nehmen.

Die Verantwortlichen der Gemeinde Nersingen versprechen, die Öffentlichkeit kontinuierlich über neue Entwicklungen zu informieren, und setzen alles daran, die Wasserversorgung so sicher und sauber wie möglich zu gestalten.

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