Über 15.000 Euro für eine Eiche aus Ballendorf

Teures Holz

Bei der gemeinsamen Wertholzversteigerung des Landratsamt Alb-Donau-Kreis und des ForstBW-Forstbezirks Ulmer Alb hat eine Eiche aus dem Staatswaldrevier Ballendorf den höchsten Preis erzielt - stolze 15.635 Euro.

Für den Stamm mit einem Volumen von 4,48 Festmetern wurden 3.490 Euro pro Festmeter geboten. Insgesamt brachte das Holz damit den fünfstelligen Betrag ein. „Es freut mich sehr, dass wir so hochwertiges Eichenholz aus unserem Revier anbieten konnten“, sagt Revierleiter Michael Thalheimer. Das Holz soll voraussichtlich zu Furnier- und hochwertigem Schnittholz verarbeitet werden.

Problem: Winter

Die diesjährige Versteigerung stellte die Beteiligten vor besondere Herausforderungen: Während der rund dreiwöchigen Begutachtungsphase fiel viel Schnee, der wichtige Qualitätsmerkmale der Stämme verdeckte. Forstwirte aus dem Revier Ballendorf sowie Auszubildende aus Ringingen mussten zahlreiche Stämme freiräumen, damit Interessenten sie bewerten konnten. Insgesamt beteiligten sich 29 Bieter aus vier Ländern, die rund 3.700 Gebote abgaben. Der durchschnittliche Erlös lag bei 576 Euro pro Festmeter und damit leicht über dem Vorjahreswert.

Von jedem Baum was dabei

Neben dem Spitzenstamm aus dem Staatswald erzielten auch Hölzer aus Kommunal- und Privatwald hohe Preise. Eine Eiche aus dem Forstrevier Ehingen brachte bei 1,80 Festmetern Volumen rund 6.244 Euro ein. Die Versteigerung fand bereits zum siebten Mal gemeinsam statt und umfasste in diesem Jahr 1.134 Festmeter Holz aus den Wäldern des Alb-Donau-Kreis, des Landkreises Heidenheim sowie des Stadtkreises Ulm. Neben Eiche wurden unter anderem Esche, Ahorn, Linde, Kirsche, Ulme sowie Nadelhölzer wie Fichte, Weymouth-Kiefer und Lärche angeboten.

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