Über 300 Verkehrsteilnehmer bei Schemmerhofen zu schnell unterwegs

Raser im Blick

334 Fahrerinnen und Fahrer – darunter 27 Lastwagen – hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

Zwischen dem 10. und 16. Oktober 2025 führte die Polizei auf der Bundesstraße 465 bei Schemmerhofen gezielte Geschwindigkeitskontrollen durch. Mit Hilfe des mobilen Enforcement Trailers überwachten die Beamten die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf Höhe der Alten Biberacher Straße.

Insgesamt passierten 16.755 Fahrzeuge die Kontrollstelle in Richtung Biberach. 334 Fahrerinnen und Fahrer – darunter 27 Lastwagen – hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Für 284 von ihnen wurden Verwarnungen ausgesprochen, 50 müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Besonders rasant unterwegs waren sieben Fahrer, die nun mit Fahrverboten rechnen müssen. Das schnellste gemessene Fahrzeug war mit 148 km/h unterwegs – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.

Die Polizei betont, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht nur teuer werden, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Ausführliche Informationen zu den Gefahren von schnellem Fahren sind in einer Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg verfügbar, die online unter www.statistik-bw.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Weitere Tipps zur Verkehrssicherheit bietet die Polizei unter www.gib-acht-im-verkehr.de sowie auf jeder Polizeidienststelle.

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Schock sitzt tief: Das tödliche Zugunglück von Riedlingen Heute vor einem Jahr: Unwetter. Regen. Ein umgestürzter Baum soll auf einer schmalen Straße neben einer Bahnstrecke liegen. Als die Feuerwehr zu dem vermeintlichen Routineeinsatz ausrückt, ahnt niemand, dass sich wenige Minuten später eines der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre in Deutschland offenbaren wird. Ein Regionalexpress ist nach einem Hangrutsch in einer Ortschaft von Riedlingen im Landkreis 21.07.2026 Nach Großbrand bei Eberhardzell: Betriebsgelände komplett abgesperrt Nach dem Großbrand in einem Holzbaubetrieb in Eberhardzell-Füramoos laufen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Das rund sechs Hektar große Gelände wurde vollständig abgesperrt und umzäunt. Sachverständige sollen dort ungestört untersuchen, wo und warum das Feuer ausgebrochen ist. Eine Brandursache steht bislang nicht fest. Produktionsbereich vollständig zerstört Der Großbrand war am Donnerstag, 16. Juli, gegen 14.48 20.07.2026 Schlägerei auf dem Biberacher Schützenfest - Zeugen gesucht Nach Angaben der Polizei hatten die vier Männer an dem Stand 20 Schüsse bezahlt und abgegeben. Anschließend beschwerten sie sich, weil es ihrer Ansicht nach weniger Schüsse gewesen seien. Der Betreiber zeigte ihnen daraufhin einen elektronischen Nachweis über die abgegebenen 20 Schüsse. Trotzdem sollen die Männer ihn als Lügner bezeichnet haben. Danach seien sie hinter 17.07.2026 Nach Großbrand bei Eberhardzell: Löscharbeiten dauern wohl den ganzen Freitag Nach dem Großbrand in einem Holzbaubetrieb in Eberhardzell-Füramoos dauern die Nachlöscharbeiten am Freitag weiter an. Nach Angaben der Feuerwehr sind noch rund 60 Einsatzkräfte vor Ort. Auf dem Gelände gibt es weiterhin Glutnester. Die Arbeiten könnten deshalb noch mehrere Stunden oder sogar den gesamten Freitag dauern, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister des Landkreises Biberach, Stefan Kuc.