Ab Dienstag muss sich ein 25-Jähriger wegen versuchten Totschlags vor dem Ulmer Landgericht verantworten. Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage geplant. Ein Urteil wird für Ende November erwartet.
An Abend des 4. Aprils, soll der Angeklagte in der Unterführung am Hindenburgring eine Gruppe junger Männer angepöbelt haben. Im weiteren Verlauf des Streits soll er einen 17-Jährigen mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen haben, mit der Folge das dieser zu Boden ging. Als dann seine Freunde den Täter zur Rede stellen wollten, soll er einen weiteren 17-Jährigen mit dem abgebrochenen Flaschenhals in den Hals gestochen haben, so dass die Halsschlagader des Opfers vollständig durchtrennt wurde.
Nur durch eine Notoperation konnte damals sein Leben gerettet werden, aufgrund der Unterversorgung des Gehirns erlitt er laut Staatsanwaltschaft einen Schlaganfall und schwebte tagelang in Lebensgefahr.