Ulm, Biberach, Heidenheim: Städte hissen Flaggen gegen Atomwaffen

„Bürgermeister für Frieden“

Ulm, Biberach und Heidenheim zeigen heute Flagge gegen Atomwaffen. Auch weitere Städte in der Region beteiligen sich am bundesweiten Flaggentag der „Mayors for Peace“.

Ulm, Biberach und Heidenheim setzen am heutigen Mittwoch, 8. Juli, ein Zeichen gegen Atomwaffen. Die Städte beteiligen sich am bundesweiten Flaggentag der „Mayors for Peace“, also „Bürgermeister für Frieden“. Auch Ravensburg und Bad Waldsee machen mit.

Das internationale Städtenetzwerk setzt sich für nukleare Abrüstung ein. In den teilnehmenden Städten wird dazu die Friedensflagge an öffentlichen Gebäuden oder zentralen Orten gezeigt.

Friedensflagge im Ulmer Rathaus

Ulm ist Mitglied bei den „Mayors for Peace“. Die Flagge des Netzwerks ist heute im Lichthof des Ulmer Rathauses am Marktplatz zu sehen.

Auch in Biberach wird die Flagge am Rathaus gezeigt. In Heidenheim findet die Flaggenaktion vor der Stadtbibliothek am Willy-Brandt-Platz statt. Wegen der Baustelle am Rathaus wurde die Aktion dorthin verlegt.

Auch Ravensburg und Bad Waldsee machen mit

Weitere bestätigte Aktionen gibt es in Ravensburg und Bad Waldsee. Dort wird die Friedensflagge ebenfalls an den Rathäusern gezeigt.

Der Flaggentag findet jedes Jahr am 8. Juli statt. Der Termin erinnert an ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag aus dem Jahr 1996 zur völkerrechtlichen Bewertung von Atomwaffen und zur nuklearen Abrüstung.

Netzwerk wurde in Hiroshima gegründet

„Mayors for Peace“ wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima gegründet. Dem Netzwerk gehören inzwischen Städte auf der ganzen Welt an. Ziel ist vor allem eine Welt ohne Atomwaffen.

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