Geldsegen für Ulm! Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Landesgartenschau 2030 mit fünf Millionen Euro. Den Förderbescheid hat Landwirtschaftsministerin Marion Gentges bereits letzte Woche in Stuttgart an Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher übergeben. Das Geld fließt in Grünanlagen, die Ulm langfristig grüner und lebenswerter machen sollen.
Mit der Landesgartenschau soll sich das Stadtbild deutlich verändern. Geplant sind neue Parkanlagen und Grünflächen, besonders in Stadtteilen, in denen bislang wenig Platz für Natur ist. Auch die historische Bundesfestung soll stärker in den Mittelpunkt rücken und für Besucher besser erlebbar werden. Die neuen Grünflächen sollen außerdem helfen, Ulm besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Die Landesgartenschau findet von April bis Oktober 2030 statt. Für Ulm ist das ein besonderes Jubiläum: Bereits 1980 war die Stadt Gastgeber der ersten Landesgartenschau in Baden-Württemberg. Genau 50 Jahre später kehrt die Veranstaltung damit nach Ulm zurück.
Die fünf Millionen Euro stammen aus dem Landesförderprogramm „Natur in Stadt und Land“. Die damit geförderten Grünanlagen sollen auch nach dem Ende der Gartenschau dauerhaft für die Menschen in Ulm erhalten bleiben. Bis zur Eröffnung 2030 sollen dann auch alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.