Ulm: Handwerkskammer verzeichnet neuen Höchststand bei Auszubildenden

Über 2.800 Jugendliche haben zwischen Ostalb und Bodensee neue Ausbildung gestartet

Kfz-Mechatroniker, Bäcker, Konditoren und Fleischer - Handwerksberufe sind wieder in. Vier Prozent mehr Jugendliche haben am 01.09. im Bereich der Handwerkskammer Ulm eine neue Lehre begonnen.

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres erreichen die neu abgeschlossenen Lehrverträge im Ulmer Kammergebiet einen 20-Jahres-Höchststand: 2.811 Jugendliche beginnen zwischen Ostalb und Bodensee eine handwerkliche Ausbildung – vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Besonders gefragt sind Kfz- und Lebensmittelberufe: Kfz-Mechatroniker (+18 %), Bäcker, Konditoren und Fleischer (+25 %), Fachverkäufer im Lebensmittelbereich (+30 %). Auch Zimmerer profitieren vom Anstieg (+11 %). „Viele Betriebe haben ihre Angebote verbessert und können so bei Jugendlichen punkten“, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Auch immer mehr Ältere am Start

Die neuen Azubis kommen aus allen Schularten: Über 450 mit Abitur, rund 1.150 mit Realschulabschluss und 900 mit Hauptschulabschluss. 13,5 % sind 24 Jahre oder älter – immer mehr entscheiden sich also auch später noch für eine handwerkliche Ausbildung.

Wer jetzt noch eine Lehrstelle sucht, hat Chancen: Zwischen Ostalb und Bodensee sind aktuell fast 500 Ausbildungsplätze unbesetzt. Infos und Beratung gibt es unter www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse.

Ausbildungszahlen nach Landkreisen:

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