Ulm - Holzstapel brennt im Wald

Brand hinter der Schule

Ein größeres Holzlager ist am Montagmorgen in Ulm in Brand geraten. Das Feuer brach gegen halb zehn in einem Stapel Totholz im Stadtteil Böfingen aus. Die Ursache ist bislang unklar. Die Feuerwehr Ulm rückte mit einem Löschzug zum Einsatzort aus. Die schwierigen Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Rettungsleitstelle Ulm erhielt die Meldung über einen unklaren Feuerschein. Der Brandort befand sich in einem Waldstück hinter der Eduard-Mörike-Schule. „Ein Holzstapel am Waldesrand stand in Vollbrand“, berichtete Einsatzleiter Jan Kupferschmidt. Meterhohe Flammen schlugen bereits in den Himmel. Die enorme Hitzeentwicklung beschädigte auch benachbarte Bäume. Die Feuerwehr begann umgehend mit der Brandbekämpfung.

Die Wasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung. Mitten im Wald gab es keine Hydranten. Das Löschwasser musste daher aufwendig herangeschafft werden. Zunächst nutzte die Feuerwehr das Wasser aus den Tanks ihrer Fahrzeuge. Diese Vorräte waren jedoch bald erschöpft. Daher wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Diese holten Wasser von Hydranten im nahegelegenen Wohngebiet Böfingen. Glücklicherweise waren Teile der Waldwege asphaltiert. Sie dienen als Feuerwehrzufahrt und erleichterten den Einsatz erheblich.

Radlader zerlegt den Brandhaufen

Das Feuer ließ sich zunächst nur schwer kontrollieren. Das Löschwasser lief anfangs in dem locker geschichteten Holzstapel einfach durch. Es floss größtenteils an der Oberfläche der Äste und Baumstämme ab. Die Glutnester im Inneren des Haufens blieben unerreicht. Ein endgültiger Löscherfolg war nur mit schwerem Gerät möglich. Die städtischen Betriebe brachten einen Radlader und einen Ladekran zur Einsatzstelle.

Mithilfe der Maschinen wurde der brennende Haufen Stück für Stück zerlegt. „Mit Hilfe dessen konnte der Holzstapel nach und nach abgetragen werden und so das Feuer gelöscht werden“, erklärte Kupferschmidt. Diese mühsame Arbeit zog sich über mehrere Stunden hin. Erst dadurch konnten die Feuerwehrleute die verbliebenen Glutnester gezielt ablöschen. Gegen Mittag war der Brand schließlich unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch weiter an.

Die genaue Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

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