Ulm: Messerstecher ist Wiederholungstäter

Bluttat in der Blaubeurer Straße

Der 29-jährige Eritreer hatte vor knapp einer Woche auf mehrere Media Markt Mitarbeiter eingestochen, einer von ihnen wurde lebensgefährlich verletzt. Keine Einzeltat im Leben des Messerstechers.

Der Mann hatte schon im August 2020 auf einen Mitbewohner in seiner Asylunterkunft eingestochen. Dafür hatte der Eritreer eine zerbrochene Glasflasche benutzt, sein Opfer wurde stark blutend ins Krankenhaus gebracht. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Auch im Gewahrsam der Polizei randalierte er weiter, im Oktober 2020 griff er zwei Beamte an. Daraufhin das Urteil des Landgericht Memmingen: Dreieinhalb Jahre Haft. Wegen Drogendelikten verlängerte sich die Haftstrafe bis Dezember 2025. Kaum war er draußen, wurde er zum Wiederholungstäter in Ulm.

Das könnte Dich auch interessieren

27.01.2026 Ulm: Polizei-Großeinsatz am Schulzentrum Kuhberg Kurz vor 10 Uhr soll ein 15-Jähriger die Schule betreten und sich auf die Suche nach einem 17-jährigen Schüler gemacht haben. Fündig wurde er auf einem Schulflur. Dort griff er den Schüler wohl an. Zunächst stand eine Messerattacke im Raum, daher schickte die Ulmer Polizei mehrere Streifen Richtung Kuhberg zum Egginger Weg. Währenddessen konnten mehrere 20.01.2026 Ulm: Brutale Attacke – Prozess um Messerangriff Mit einem Küchenmesser stach er auf den Jugendlichen ein. Das Opfer konnte sich wehren. Die Staatsanwaltschaft fordert die Unterbringung in der Psychiatrie. Der Mann leidet an Schizophrenie. „Es tut mir sehr leid. Ich bereue es. Ich wollte es nie“, sagt der Beschuldigte Mario L. Er räumt die Tat ein, doch er kann sich kaum erklären. 19.01.2026 Ulm: Autofahrer übersieht Radfahrerin und sitzt in U-Haft Nach dem Zusammenstoß mit einer Radfahrerin in Ulm ist ein Autofahrer in Untersuchungshaft gekommen. Polizei und Staatsanwaltschaft verdächtigen ihn gemeinsamen Angaben zufolge des versuchten Mordes. Der 21-Jährige soll am Donnerstag über einen Linksabbiegestreifen und trotz roter Ampel einen anderen Verkehrsteilnehmer überholt und dabei die Radfahrerin übersehen haben. Sie wurde vom Auto erfasst, auf die Straße 19.01.2026 Nach Messerattacke in Ulm: Tatverdächtiger schweigt Nach dem Messerangriff in einem Ulmer Einkaufszentrum schweigt der Tatverdächtige. Er sei mittlerweile vernehmungsfähig, mache aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der gesundheitliche Zustand eines der Opfer sei unverändert kritisch. Der 25-Jährige war lebensgefährlich verletzt worden. Ermittlungen laufen Gegen den mutmaßlichen Täter wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Er soll am vergangenen Mittwoch