Ulm-Mühlhausen: A8 nach Vollsperrung wieder frei

Sanierungsarbeiten am Albabstieg abgeschlossen

Nach einem komplett gesperrten Wochenende ist die A8 zwischen Ulm-West und Mühlhausen seit Montagfrüh wieder befahrbar. Die Polizei zieht eine weitgehend positive Bilanz.

Wegen dringender Sanierungsarbeiten war die A8 in Fahrtrichtung Stuttgart von Freitagnacht bis Montagfrüh zwischen Ulm-West und Mühlhausen voll gesperrt. Besonders betroffen war der Albabstieg am Drackensteiner Hang – ein steiler, kurviger Abschnitt, der immer wieder für Probleme sorgt. Die Arbeiten umfassten Erhaltungsmaßnahmen an Fahrbahn und Brücken. Auch die Auffahrten Merklingen und Hohenstadt waren gesperrt.

Keine größeren Zwischenfälle

Trotz der Vollsperrung blieb das große Verkehrschaos aus. Die Polizei meldete lediglich zeitweise Staus auf den Umleitungsstrecken, aber keine schwerwiegenden Vorfälle. Um die Verkehrsführung zu entlasten, waren Rastanlagen und Parkplätze entlang der Strecke frühzeitig geschlossen worden, darunter auch die große Rastanlage Aichen.

Umleitung über Geislingen

Die offizielle Umleitung führte ab Ulm-West über die B10 durch Geislingen und Göppingen bis Plochingen, von dort weiter über die B313 zur Anschlussstelle Wendlingen. Laut Autobahn GmbH wurde bewusst darauf geachtet, Schleichverkehr durch kleinere Orte zu vermeiden – mit dem Appell, ausschließlich der ausgeschilderten Strecke zu folgen und Navigationsgeräte auszuschalten.

Großprojekt Albaufstieg

Langfristig steht dem Abschnitt ein kompletter Neubau bevor. Der sogenannte Albaufstieg zwischen Mühlhausen und Hohenstadt soll sechsstreifig ausgebaut werden – inklusive zweier Tunnel und großer Brückenbauwerke. Die aktuelle Strecke stammt noch aus den 1930er- bzw. 1950er-Jahren und gilt als veraltet und unfallanfällig. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 900 Millionen Euro. Mit einem Baustart ist jedoch nicht vor 2026 zu rechnen. Bis dahin wird weiter saniert – und immer wieder gesperrt.

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