Die Stadt Ulm plant eine weitere Schulstraße im Märchenweg. Dabei geht’s um die Jörg-Syrlin-Grundschule und die Astrid-Lindgren-Schule. Ziel ist es, die Verkehrssituation zu den Bring- und Abholzeiten zu entschärfen und die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen.
Der Märchenweg ist insbesondere morgens und mittags stark frequentiert, da viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Dadurch kommt es regelmäßig zu unübersichtlichen und teilweise gefährlichen Situationen. Um das Verkehrsaufkommen im direkten Schulumfeld zu reduzieren, soll der Märchenweg während der Schulanfangs- und -endzeiten für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Anwohnerinnen und Anwohner mit privaten Stellplätzen bleiben davon ausgenommen, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge sowie der Radverkehr können die Straße weiterhin uneingeschränkt nutzen.
Ergänzend plant die Stadt die Einrichtung einer neuen Elternhaltestelle in der Königstraße. Dadurch soll der Bring- und Abholverkehr gezielt verlagert und der Bereich vor den Schulen entlastet werden.
Über die geplanten Maßnahmen informiert die Stadt Ulm bei einem Informationsabend am Mittwoch, 4. Februar, um 18 Uhr in der Neuen Mensa der Jörg-Syrlin-Grundschule im Märchenweg. Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Verkehrsplanung sowie der Schulen stehen dort für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Schulstraßen sind in Ulm bereits an zwei Standorten in Ulm umgesetzt worden: am Schulzentrum St. Hildegard sowie an der Spitalhof-Gemeinschaftsschule. Beide Projekte gelten als erfolgreich und werden gut angenommen.