Ulm: OB Ansbacher besucht THW-Logistikzentrum

Größter Logistikeinsatz der THW-Geschichte!

Das Logistikzentrum spielt eine zentrale Rolle bei der Organisation und Abwicklung von Hilfsgütereinsätzen, insbesondere für die Ukraine.

Seit Anfang 2022 betreibt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in Ulm eines von bundesweit aktuell vier großen Logistikzentren für den Zivil- und Bevölkerungsschutz. Am Donnerstag, 9. Januar, besuchte Oberbürgermeister Martin Ansbacher das Logistikzentrum im Gewerbegebiet Himmelweiler. Gemeinsam mit dem THW-Landesbeauftragten für Baden-Württemberg, Dietmar Löffler, wurde er vom Leiter des Logistikzentrums, Bernd Urban, durch die gesamte Anlage geführt.

Das Logistikzentrum spielt eine zentrale Rolle bei der Organisation und Abwicklung von Hilfsgütereinsätzen, insbesondere für die Ukraine. Laut Urban handelt es sich dabei um den bisher größten Logistikeinsatz in der Geschichte des THW. Beeindruckende Zahlen untermauern diese Aussage: Über 350 Fahrzeuge, darunter Spezial- und Feuerwehrfahrzeuge, sowie über 120 Baumaschinen wie Kettenbagger, Radlader und Abrissbagger wurden bereitgestellt. Darüber hinaus umfasst die Liste drei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, rund 1.700 Stromerzeuger, acht Feldküchen, 38 Wohn- und Sanitärcontainer, mehr als 190 Zelte sowie Schutzausrüstungen für über 2.000 Einsatzkräfte.

Oberbürgermeister Ansbacher bezeichnete die Wahl Ulms als Standort für das Logistikzentrum als „eine große Auszeichnung für die Stadt“. Er erinnerte daran, dass das THW erst vor wenigen Monaten beim Hochwasser Anfang Juni in Ulm aktiv geholfen habe. Damals war das THW für die Sandsacklogistik verantwortlich. Ansbacher betonte: „Dass dieses Hochwasser für uns so glimpflich verlief, verdanken wir unseren professionellen Einsatzkräften vor Ort, zu denen auch das THW zählt.“

 

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