Ulm plant weiter Großes für Albert Einstein: Discovery Center geht in die nächste Phase

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Das geplante Albert Einstein Discovery Center in Ulm nimmt die nächste Hürde: Eine neue gemeinnützige GmbH kümmert sich ab sofort um die konkrete Planung und Umsetzung. Entstehen soll das Center auf dem Gelände des heutigen SWU-„Glaspalasts“ an der Karlstraße. Bis zur Eröffnung wird es allerdings noch einige Jahre dauern.

Ulm will seinem berühmtesten Sohn ein eigenes großes Erlebniszentrum widmen – und das Projekt kommt jetzt einen Schritt weiter. Die neu gegründete Albert Einstein Discovery Center Foundation gGmbH ist offiziell eingetragen und hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll sich künftig um die konkrete Planung, Verträge, Sponsorengespräche und später auch um die Umsetzung und den Betrieb des Centers kümmern.

Neue Gesellschaft soll das Projekt voranbringen

Bisher wurde das Vorhaben vor allem vom Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. getragen. Der Verein zählt inzwischen mehr als 1.300 Mitglieder. Mit der neuen gemeinnützigen GmbH sollen die organisatorischen Aufgaben rund um das Großprojekt gebündelt werden.

Geschäftsführer ist der Ulmer Physiker und Unternehmer Dr. Joachim Koenen, der die Aufgabe ehrenamtlich übernimmt. Zu den ersten konkreten Schritten gehören jetzt ein Businessplan und die Überarbeitung der bisherigen Machbarkeitsstudie. Außerdem sind weitere Gespräche mit möglichen Unterstützern geplant.

Discovery Center soll an der Karlstraße entstehen

Geplant ist das Albert Einstein Discovery Center auf dem Gelände des sogenannten SWU-Glaspalasts an der Karlstraße in Ulm. Die Stadt hatte diesen Standort bereits Ende 2023 als neue Option für das Projekt genannt. Eine Bebauung sei dort allerdings nicht vor 2029 möglich, weil das Grundstück vorher noch von den Stadtwerken genutzt wird.

Die ursprünglich angepeilte Eröffnung zum 150. Geburtstag Albert Einsteins im Jahr 2029 gilt schon länger als nicht mehr realistisch. Bevor gebaut werden kann, müssen die Stadtwerke ausziehen, das bisherige Gebäude abgerissen und der Boden saniert werden. Nach aktuellem Stand dürfte eine Fertigstellung deshalb frühestens Anfang der 2030er-Jahre möglich sein.

Wissenschaft zum Anfassen statt klassisches Museum

Das Discovery Center soll kein klassisches Einstein-Museum werden. Geplant ist eine moderne Erlebniswelt rund um das Leben und die Arbeit Albert Einsteins. Besucher sollen dort unter anderem seine Theorien, technische Zusammenhänge und wissenschaftliche Phänomene an interaktiven Stationen erleben können. Vorgesehen sind außerdem Ausstellungen, Workshops und Vorträge.

Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Mit dem Discovery Center soll seine Verbindung zur Stadt künftig deutlich sichtbarer werden.

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