Ulm: Polizei zieht gefährliche Autos aus dem Verkehr

Die Ulmer Polizei zieht wieder gefährliche Autos aus dem Verkehr.

Bei Kontrollen am Freitagabend überprüften die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 32 Fahrzeuge, die in der Innenstadt aufgefallen waren. Die Polizei hatte insbesondere ein Auge auf getunte Fahrzeuge, also solche, die optisch und meist auch technisch verändert wurden. Denn diese Änderungen sind in vielen Fällen nicht legal und damit auch gefährlich. „Meist ist das den Fahrern gar nicht klar, wie gefährlich Änderungen am Fahrzeug werden können. In manchen Fällen ist es ihnen aber auch einfach egal oder sie missachten bewusst die Vorschriften. Dabei entwickeln spezialisierte Ingenieure bei den Herstellern Fahrzeuge, die hohen Sicherheitsansprüchen gerecht werden müssen. Jede Änderung an diesen komplexen Systemen kann gravierende Folgen haben. Deshalb müssen diese Änderungen grundsätzlich zugelassen werden, allgemein oder einzelfallbezogen. Wer das nicht tut, schafft Gefahren“, so der Leiter der Kontrolle am Freitag, Polizeihauptkommissar Groening von der Ulmer Polizei.

Getunter Maserati geht zum Gutachter

Tatsächlich zog die Polizei auch 11 veränderte Fahrzeuge aus dem Verkehr. Überwiegend waren es Änderungen am Fahrwerk und Rädern sowie verschiedene Anbauteile, aber in 5 Fällen auch Veränderungen an der Auspuffanlage. Letzteres ist besonders für die Anwohner in der Ulmer Innenstadt ein großes Ärgernis, da diese Veränderungen in der Regel zu einer noch höheren Geräuschentwicklung der ohnehin teilweise schon lauten Fahrzeuge führen. So waren bei einem Maserati neben weiteren unzulässigen Veränderungen die Manipulationen an der Auspuffanlage so gravierend, dass die Polizei dessen Fahrer nicht mehr weiterfahren ließ und das Fahrzeug jetzt begutachten lässt. Die Kosten dafür sowie das Bußgeld haben der Besitzer und Fahrer zu bezahlen.

Auch Neu-Ulm kontrolliert

Die Polizei kontrollierte aber während dieser Kontrollen auch mehrere Fahrer, die durch unnötigen Lärm, unnötiges Hin- und Herfahren und gefährliche Fahrweisen auffielen, sogenannte Poser. Sie sehen nun ebenfalls Anzeigen und Bußgeldern entgegen. Um eine Verdrängung des Verkehrs in die Schwesterstadt Neu-Ulm zu verhindern, kontrollierte auch dort die Polizei im gleichen Zeitraum intensiv.

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