Laut Angaben der Einsatzkräfte fuhr die Bahn stadtauswärts links der Böfinger Steige auf eigenem Bahnkörper. Der Radfahrer bog nach Zeugenangaben bei Rot in den Buchenlandweg ein. Dabei wurde er von der Straßenbahn frontal erfasst und nach links weggeschleudert. Die Hintergründe sollen nun die Ermittlungen klären.
Augenzeugen begannen sofort mit der Wiederbelebung des schwerverletzten Radfahrers. Unter ihnen war auch ein Feuerwehrmann. Rettungsdienst und Feuerwehr wurden umgehend alarmiert. Ein Notarzt kommt mit dem Rettungshubschrauber. Der Hubschrauber landete auf dem nahegelegenen Sportplatz. Dort waren die Tore zunächst verschlossen, Notarzt und Notfallsanitäter mussten deshalb über das Tor klettern. Erst danach konnten sie zur Einsatzstelle laufen.
Trotz intensivster notfallmedizinischer Behandlung wurden die Bemühungen später eingestellt. Der Radfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Rettungshubschrauber brachte sogar Blutkonserven mit zur Unfallstelle. Gleichzeitig betreuten Einsatzkräfte auch den Straßenbahnfahrer. Er wurde in einem Rettungswagen vom Geschehen abgeschirmt.
Mehrere Notfallseelsorger kamen ebenfalls vor Ort. Sie kümmerten sich um Unfallzeugen und Rettungskräfte. In der Straßenbahn selbst gab es nach bisherigen Informationen keine Verletzten.
Die Einmündung zum Buchenlandweg gilt als Unfallpunkt. In den vergangenen Jahren kam es dort immer wieder zu schweren Unfällen. Die Ampelanlage verbietet durch das Rotlicht das Überfahren des Bahnübergangs, wenn sich eine Straßenbahn nähert. Trotzdem kommt es immer wieder zu Zusammenstößen.