Ulm: Rettungshubschrauber an der Donau

Fortbildung für bayrische Notärzte

Ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr landete am Freitagmorgen in Ulm. Die Maschine setzte auf der Donauwiese auf Höhe des Fischerplätzle auf. Es handelte sich jedoch nicht um einen Notfalleinsatz. Die Landung war Teil einer Fortbildung bayerischer Notärzte.

Die olivgrüne Maschine gehört zur Flotte der Bundeswehr. Orangene Flächen und die Aufschrift „SAR“ kennzeichnen ihre Aufgabe. Sie nimmt Such- und Rettungsaufgaben für vermisste Flugzeuge in Deutschland wahr. Das Vorgängermodell war früher damals Rettungshubschrauber am Bundeswehrkrankenhaus Ulm.

Die geplante Landung war ein Programmpunkt einer viertägigen Veranstaltung. Im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus werden derzeit bayerische Notärzte fortgebildet. Der Hubschrauber dient als anschauliches Objekt für die teilnehmenden Mediziner.

Rettung aus unwegsamem Gelände

Der Hubschrauber ist mit einer speziellen Rettungswinde ausgestattet. Ihr Stahlseil hat eine Länge von 90 Metern. Damit können Verletzte auch aus schwer zugänglichem Gelände gerettet werden. Ebenso kann ein Notarzt schnell zu einem Patienten gelangen.

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