Ulm: Tankstelle an der B10 ist weg – hier entsteht ein neues Stück Landesgartenschau

"Ulm baut um"

An der B10 in Ulm ist die bekannte Tankstelle kurz vor dem Blaubeurer Ring verschwunden. Statt Benzin und Brötchen soll dort künftig eine grüne Auenlandschaft entstehen – als Teil der Landesgartenschau 2030.

Wer regelmäßig auf der B10 unterwegs ist, hat es längst bemerkt: Die bekannte Tankstelle kurz vor dem Blaubeurer Ring gibt es nicht mehr. Wo früher noch schnell aufgetankt oder Kaffee geholt wurde, laufen jetzt Bagger. Wie die swp berichtet, entsteht auf dem Gelände ein neues Stück Landesgartenschau – genauer gesagt eine sogenannte „urbane Aue“.

B10 in Ulm: Tankstelle weicht der Landesgartenschau

Die jetzt leere Fläche gehört zu den Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2030 in Ulm. Hier soll künftig ein ökologisch aufgewerteter Erholungsraum entstehen. Laut Edith Heppeler, technischer Geschäftsführerin der Landesgartenschau GmbH, handelt es sich dabei um ein Feuchtbiotop mit wechselnden Wasserständen – gespeist aus einem Seitenarm der Kleinen Blau.

Die Aue übernimmt mehrere Funktionen: Sie soll Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten und bei Starkregen zusätzlich die Kanalisation entlasten. Zur Seite des Dichterviertels sind terrassierte Aufenthaltsbereiche mit Sitzstufen geplant, zur B10 hin entsteht eine naturnahe Vegetationszone mit Lärmschutzwand.

Bevor die Bauarbeiten starten können, steht eine umfassende Bodensanierung an. Wegen der früheren Tankstelle wird überprüft, ob sich noch Schadstoffe im Boden befinden. Der eigentliche Bau soll dann 2027 beginnen.

Ziel ist, die neue Aue später als Ort der Naherholung im Dichterviertel zu gestalten – als grünen Puffer zwischen Verkehr und Stadt.

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