Ulm - Tödlicher Überschlag auf der B30

Unfall

Auf der B30 bei Ulm ist am Wochenende ein Autofahrer tödlich verunglückt. Sein Wagen kam aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab und überschlug sich mehrfach.

Ein 62-jähriger Mann ist am Samstagnachmittag bei einem tragischen Unfall auf der B30 bei Ulm gestorben. Sein Auto kam aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich mehrfach in einer Böschung. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Der Mann war gegen 16:30 Uhr mit seinem Nissan Micra allein im Fahrzeug unterwegs. Er befuhr die Bundesstraße in Richtung Norden. Auf dem Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Ulm-Donaustetten und Ulm-Wiblingen geschah das Unglück. Aus einem bisher nicht geklärten Grund verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Kleinwagen geriet nach rechts von der asphaltierten Fahrbahn ab. Dort prallte das Auto gegen den massiven Pfosten eines Verkehrszeichens. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pfosten aus seiner Verankerung gerissen.

Der Nissan Micra stellte sich nach der Kollision quer zur Fahrtrichtung. Anschließend stürzte das Fahrzeug die abfallende Böschung hinunter. Dabei überschlug es sich mehrfach seitlich. Die schreckliche Fahrt endete auf einem Feldweg, der parallel zur Bundesstraße verläuft. Dort blieb das schwer beschädigte Wrack auf der Beifahrerseite liegen. Andere Verkehrsteilnehmer alarmierten sofort die Rettungskräfte.

Einsatz für die Rettungskräfte

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle. Die Freiwillige Feuerwehr aus Donaustetten traf als eine der ersten ein. Die Einsatzkräfte standen vor einer schwierigen Aufgabe. Sie mussten das instabile Fahrzeugwrack zuerst sichern, um weitere Gefahren auszuschließen. Danach wurde der Wagen schonend wieder auf seine Räder gekippt. Erst dann konnten die Retter den leblosen Fahrer aus dem Auto befreien. Sie übergaben ihn umgehend dem anwesenden Rettungsdienst.

Im Rettungswagen kämpfte ein Notarzt um das Leben des 62-Jährigen. Doch alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Verletzungen durch den mehrfachen Überschlag waren zu schwerwiegend. Die Polizei sperrte während der Rettungsarbeiten den rechten Fahrstreifen. Auch für die Unfallaufnahme blieb die Sperrung bestehen

Folgen für Verkehr und Ermittlung

Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im einsetzenden Feierabendverkehr. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von zwei Kilometern. Die Beamten sicherten Spuren am Unfallort und dokumentierten die Szene. Die genaue Unfallursache ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ein Gutachter könnte zur Klärung des Hergangs hinzugezogen werden. An dem Nissan Micra entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Wracks beauftragt. Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle dauerten bis in die frühen Abendstunden an. Erst danach konnte der Verkehr wieder normal fließen.

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