Das geht aus einer aktuellen Analyse hervor, für die das Berliner IGES Institut im Auftrag der DAK alle Krankschreibungen in der Region ausgewertet hat. Ein Krankenstand von 4,8 Prozent bedeutet: An jedem Tag waren durchschnittlich 48 von 1.000 Beschäftigten arbeitsunfähig gemeldet.
Häufigste Ursache für Fehlzeiten waren Muskel-Skelett-Erkrankungen, also Bandscheibenvorfälle oder Arthrose. Sie verursachten 372 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 347). Auf Rang zwei lagen Atemwegserkrankungen mit 342 Fehltagen je 100 Beschäftigte. Psychische Erkrankungen folgten mit 224 Fehltagen. Hier ist im Vergleich zum Vorjahr (274 Tage) ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.
Im Landesvergleich liegen Ulm und der Alb-Donau-Kreis im Schnitt: In Baden-Württemberg kamen DAK-versicherte Beschäftigte 2025 ebenfalls auf rund 17 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf.