Ulm: Ungeduld führt zu Unfall mit Straßenbahn

Zwei kaputte Autos, eine beschädigte Straßenbahn und ein leichtverletzter Straßenbahnfahrer sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagabend in der Ulmer Weststadt.




Kurz nach 21 Uhr abends war ein 21-Jähriger mit seinem Jeep in der Wagnerstraße stadteinwärts unterwegs. Vor ihm wollte ein anderer Pkw-Fahrer in einen Parkplatz parallel zur Fahrbahn einparken. Der junge Geländewagenfahrer wollte nicht warten und lenkte seinen Wagen nach links auf das Straßenbahngleis, übersah dabei aber die in gleiche Richtung fahrende Straßenbahn hinter ihm. Trotz Notbremsung konnte der Straßenbahnfahrer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, der Jeep drehte sich und schob einen Kleinwagen quer auf den Gehweg. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 70 000 Euro und ermittelt nun gegen den Jeep-Fahrer.

Text/Foto: Thomas Heckmann

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2026 Startschuss für Mega-Projekt: A8-Albaufstieg wird sechsspurig ausgebaut Mit einem feierlichen Spatenstich ist heute der Startschuss für das wohl größte Autobahnprojekt im Ländle gefallen: Der A8-Albaufstieg zwischen Mühlhausen und Hohenstadt wird auf sechs Spuren ausgebaut. 08.11.2025 Nächste Klatsche für die Spatzen – Rostock fegt Ulm mit 5:0 vom Platz Der SSV Ulm 1846 Fußball hat den nächsten bitteren Rückschlag kassiert. Gegen Hansa Rostock verloren die Spatzen klar mit 0:5 und warten damit weiter auf ein Erfolgserlebnis. 28.04.2026 Ulm - Rote Karte für Zweirad-Rowdys Steigende Unfallzahlen machten das konsequente Vorgehen notwendig. Das Polizeirevier Ulm-Mitte agierte gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst. Gemischte Reaktionen der Kontrollierten Der bundesweite Aktionstag „sicher.mobil.leben“ hatte dieses Jahr einen klaren Fokus. Er widmete sich den motorisierten und unmotorisierten Zweirädern. Daniel Frischmann ist Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ulm. Er erklärt den Hintergrund der Kontrollen in der Ulmer City. 11.04.2026 GIE, LPH oder LTK - Diese 20 Städte wollen eigene Kennzeichen GIE für Giengen an der Brenz, LPH für Laupheim oder LTK für Leutkirch im Allgäu: 20 kleinere Städte in Baden-Württemberg machen sich nach einer Entscheidung des Bundesrates Hoffnung auf eigene Autokennzeichen. «Die Ausgabe neuer Kfz-Kennzeichen für alle deutschen Mittelstädte ab 20.000 Einwohnern ist eine niedrigschwellige Möglichkeit, die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Heimatort