Ulm: Verkaufsoffener Sonntag trotz Warnstreik gut besucht – Handel zieht gemischte Bilanz

Eingeschränkte Mobilität

In Ulm hat der verkaufsoffene Sonntag trotz eines Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di viele Besucher in die Innenstadt gelockt. Busse und Straßenbahnen fielen teilweise aus, der Betrieb der SWU mobil war eingeschränkt. Während die Innenstadt also gut gefüllt war, klagten viele kleinere Händler über Umsatzeinbußen.

In Ulm hat der verkaufsoffene Familiensonntag zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt gelockt. Nach Angaben des Ulmer City Marketing herrschten bei frischen, aber sonnigen Temperaturen eine lebendige Atmosphäre und ein vielfältiges Programm für Familien, Shoppinggäste und Ausflügler.

Zu den Publikumsmagneten zählten unter anderem der Ulmer Autofrühling mit Fahrzeugausstellungen rund um den Albert-Einstein-Platz sowie verschiedene Mitmachaktionen für Kinder. Auf dem Münsterplatz sorgten unter anderem Hüpfburg, Kinderschminken, kreative Bastelangebote und das Spatzenbähnle für zusätzliche Attraktionen. Auch wir waren mit dabei und haben zahlreiche Familien mit DONAU 3 FM-Luftballons ausgestattet. Viele Gäste nutzten den Tag zudem zum Bummeln und für den Einkauf von Ostergeschenken.

Trotz des insgesamt hohen Besucheraufkommens blieb die Lage im Einzelhandel jedoch uneinheitlich. Während zentrale Bereiche gut frequentiert waren, berichteten einige Händler von hinter den Erwartungen zurückbleibenden Umsätzen.

Erschwert wurde der Tag durch einen Warnstreik der Gewerkschaft ver.di im Nahverkehr. Betroffen war insbesondere die SWU mobil, wodurch Bus- und Straßenbahnverbindungen teilweise ausfielen. Während die Innenstadt dennoch gut erreichbar blieb, sahen sich einige Händler durch die eingeschränkte Mobilität benachteiligt.

Das Ulmer City Marketing zog dennoch ein insgesamt positives Fazit. Trotz der Streikmaßnahmen sei die Besucherfrequenz ordentlich gewesen und habe der Innenstadt einen wichtigen Impuls gegeben, auch wenn die Umsätze häufig hinter den Erwartungen zurückblieben. Man sehe den Tag als Signal für die grundsätzliche Attraktivität der Ulmer City.

Citymanagerin Sandra Walter dankte in diesem Zusammenhang allen beteiligten Händlerinnen und Händlern sowie Partnern und Sponsoren für die Unterstützung und Organisation des Aktionstages.

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