Die Stadt hat alle städtischen Schulen und Sportstätten mit insgesamt 125 automatisierten Defibrillatoren ausgestattet. Die Geräte sollen im Notfall schnell zur Verfügung stehen und können bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand Leben retten. Allein die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm hat fünf Defibrillatoren erhalten.
Das Besondere: Die sogenannten AEDs sind speziell für Menschen ohne medizinische Ausbildung entwickelt worden. Sie geben klare Anweisungen und prüfen selbstständig, ob ein Stromstoß notwendig ist. So können auch Laien im Notfall helfen.
Die Geräte ergänzen die Wiederbelebung und ersetzen weder die Herzdruckmassage noch den Notruf unter 112. Damit die neuen Defibrillatoren richtig eingesetzt werden können, sollen bald entsprechende Einweisungen stattfinden.
Umgesetzt wurde das Projekt von der städtischen Abteilung Bildung und Sport gemeinsam mit den Schulen, den Sporthallenwarten und dem Rettungsdienst. Auch die Feuerwehr half bei der Verteilung der Geräte.
Der Schulleiter der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, Lorenz Schulte, begrüßt die neue Ausstattung. Sie gebe der Schule die Gewissheit, im Ernstfall besser vorbereitet zu sein. Seine größte Hoffnung bleibe allerdings, dass keiner der fünf Defibrillatoren jemals gebraucht wird.