Ulm: Weitere Einschränkungen an der Wallstraßenbrücke

Ab Anfang Februar gibt es eine zusätzliche Einschränkung an der Wallstraßenbrücke in Ulm. Ab dann dürfen LKWs nicht mehr über die Brücke fahren.

Die Verbindungsrampe vom Eselsberg Richtung Neu-Ulm ist so geschädigt, dass die Prüfstatiker auf einer Lastbegrenzung bestehen. In den Sommerferien wurde die Rampe zusätzlich verstärkt und eine leichterer Fahrbahnbelag aufgebracht, doch diese Maßnahmen sind nicht ausreichend.

Anfang Februar wird die nordwestliche Rampe von der Kienlesbergstraße aus für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Aus den Erfahrungen mit der Ignoranz der gleichartigen Sperrung an der Gänstorbrücke hat sich die Stadt Ulm dazu entschieden, das Verbot von Anfang an mit Betonelementen durchzusetzen. Die Durchfahrbreite wird auf 2,20 Meter verengt, damit keine schweren Fahrzeuge die zum Abriss vorgesehene Brücke weiter schädigen. Da am Mähringer Weg und den angrenzenden Straßen nur Anlieger mit schwereren Fahrzeugen unterwegs sein dürfen, geht die Stadt davon aus, dass die Behinderungen gering ausfallen.

Leidtragende sind jedoch auch die Busfahrgäste aus Richtung Dornstadt und Lehr, denn dann können die Haltestellen Schießstände und Lehrer-Tal-Weg von der Linie 49 nicht mehr stadteinwärts angefahren werden.

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